Amberbäume krönen neu gestalteten Platz
Bild: Werneke
Alle Hände voll zu tun hatten am gestrigen Mittwoch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs Horst Schlautmann und Andrej Isaak (v. l.). Sie pflanzten auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Wiedenbrück Amberbäume ein.
Bild: Werneke

Seit dem gestrigen Mittwoch zieren drei Amberbäume die mit Betonplatten gefassten Beete auf dem umgestalteten Platz im Zentrum der Wiedenbrücker Altstadt. Schon jetzt seien die drei Exemplare etwa acht bis neun Meter hoch, schätzt Horst Schlautmann, Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, und richtet den Blick hinauf zu den Kronen der drei Exemplare, die er an diesem Morgen bereits mit weiteren Bauhofkollegen sowie einem Mitarbeiter der Firma Schnitker in Position gebracht hat. In der Regel könnten solche Bäume 20 bis 25 Meter hoch werden, informiert er im Gespräch mit der „Glocke“.

Die Anschaffung und Pflanzung der Bäume hat rund 5000 Euro gekostet, heißt es aus dem Rathaus. Fuß fassen können die Amberbäume in Vulkanerde. Die sei gut in der Lage, Wasser zu speichern und mit Blick auf die Durchlüftung von Vorteil, informiert Schlautmann. Mit der Zeit können die Bäume nun zu kräftigen Schattenspendern für all die Besucher heranwachsen, die sich auf den Holzsitzflächen niederlassen, die in die Beetumrandung integriert worden sind.

Musikant kehrt zurück

Die Platzgestaltung an sich ist jedenfalls prächtig gediehen. Am 18. August seien die Bauarbeiten gestartet und hätten bis zum 27. Oktober gedauert, informiert die Stadt. Längst ist altes Material abgetragen worden und hat einer neuen Pflasterung samt Wasserband Platz gemacht. Nun fehlen nach Auskunft der Verwaltung lediglich noch zwei Bänke und ein Papierkorb. Auch werde der altvertraute Musikant des Künstlers Hubert Hartmann wieder auf die von vielen Passanten und Rastsuchenden genutzte zentrale Fläche zurückkehren. Im Verlauf des Wasserbands wird er die Blicke auf sich ziehen können. Das kühle Nass soll dort allerdings angesichts der kalten Jahreszeit noch nicht fließen.

 Im Bereich des Konrad-Adenauer-Platzes sind drei Ahornbäume und eine Linde gewichen. Die drei Neuanpflanzungen sind so platziert, dass sie die geschaffene Sichtachse zum Flora-Westfalica-Park und dem Emssee nicht stören. Letzterer soll in einem nächsten Schritt durch die so genannte Emstreppe aufgewertet werden.

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