Ampel in wenigen Wochen betriebsbereit
Bild: Wassum
Lange Wartezeiten ade: Die stark frequentierte Kreuzung am Betonwerk Lintel erhält eine Ampel. Politiker und Anwohner hatten sich seit Jahren dafür eingesetzt. Jetzt wurde ihr Ruf erhört. In drei bis vier Wochen soll die Lichtzeichenanlage in Betrieb gehen.
Bild: Wassum

In etwa drei bis vier Wochen werde die Lichtzeichenanlage an der B 64-Kreuzung fertiggestellt sein, erklärte am Donnerstag der für die Baumaßnahme zuständige Landesbetrieb Straßen NRW mit Sitz in Bielefeld. Mit der Installation beauftragt hat die Behörde das Detmolder Spezialunternehmen Stührenberg. Dessen Mitarbeiter sind seit einigen Tagen damit beschäftigt, im Erdreich die erforderlichen Strom- und Verbindungskabel zu legen sowie weitere vorbereitende Arbeiten durchzuführen.

Durch die Ampel soll der viel befahrene Kreuzungsbereich sicherer gemacht werden. Pendler, Anlieger und auch die im Rat der Stadt Rheda-Wiedenbrück vertretenen Parteien hatten in der Vergangenheit mehrfach gefordert, beim Betonwerk Lintel eine Lichtzeichenanlage zu errichten. Die Rufe wurden erhört: Weil es sich bei dem Knotenpunkt erwiesenermaßen um eine Gefahrenstelle mit erhöhtem Unfallpotenzial handele, habe die Straßenverkehrsbehörde die Installation einer Ampel angeordnet, informierte der Bielefelder Landesbetrieb auf „Glocke“-Nachfrage.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen 100 000 Euro. Aus Sicht der zahlreichen Auto- und Lastwagenfahrer, die die Kreuzung täglich nutzen, sicherlich gut investiertes Geld, denn: Vor allem zu Stoßzeiten in den Morgen- und Nachmittagsstunden bildet sich zurzeit noch auf der Kapellenstraße regelmäßig ein enormer Rückstau. Das Abbiegen auf die stark frequentierte Bundesstraße erweist sich oft als Geduldsspiel.

Bauliche Veränderungen an den Fahrbahnoberflächen im Kreuzungsbereich werden durch die Installation der Ampel nicht erforderlich. Lediglich auf der im vergangenen Jahr neu asphaltierten B 64 sollen zusätzliche weiße Markierungen zur Kennzeichnung einer Linksabbiegerspur aus Richtung Rietberg und einer Rechtsabbiegerspur aus Richtung Wiedenbrück aufgebracht werden, hieß es am Donnerstag vom Landesbetrieb Straßen NRW. Entschärft werden soll demnächst übrigens auch ein zweiter Knotenpunkt: Auch die Kreuzung Stromberger Straße/Westring in Wiedenbrück erhält eine Ampel. Die Ausschreibung der Maßnahme erfolge noch im Mai, bestätigte die Bielefelder Behörde.

SOCIAL BOOKMARKS