Betreutes Wohnen und Tagespflege
Bild: Werneke
Symbolischer Akt: Zum Spaten griffen anlässlich des offiziellen Baustarts für die Erweiterung des Senioren-Parks „Carpe diem“ in Rheda (v. l.) Bauunternehmer André Gosemärker, Einrichtungsleiterin Marion Quast, Jan C. Schreiter, Geschäftsführender Gesellschafter der „Carpe diem“-Gesellschaft und Bürgermeister Theo Mettenborg.
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Das Seniorenheim, das sich seit 2014 in Trägerschaft der „Carpe diem“-Gesellschaft für den Betrieb von Sozialeinrichtungen befindet, verfügt bisher über 95 Pflegeplätze sowie die Möglichkeit der Kurzzeitpflege. In den drei künftigen Häusern auf dem gegenüberliegenden ehemaligen Krankenhausgelände wird das Angebot um die Formen des Betreuten Wohnens und der Tagespflege erweitert. „Auch ein hauseigener ambulanter Dienst steht in den Startlöchern“, erklärte Marion Quast, Leiterin der Einrichtung in Rheda, die die interessierten Gäste bei strahlendem Sonnenschein begrüßte.

Drei Gebäude

Diese erfuhren, dass insgesamt 24 betreute Wohnungen (je acht in drei Gebäuden) entstehen sollen. In einer Größenordnung von rund 65 bis 100 Quadratmetern eignen sich die Mietobjekte für Ein- oder Zweipersonenhaushalte. Darüber hinaus werden künftig 14 Tagespflegeplätze zur Verfügung stehen. Die Eröffnung ist für Ende 2018 vorgesehen, das jedoch hänge vom Wetter ab, betonte Jan C. Schreiter, Geschäftsführender Gesellschafter der „Carpe diem“-Gesellschaft. „Wir müssen schauen, wie frostig der Winter wird“, sagte er und hofft auf ein Richtfest im kommenden Frühjahr. Schreiter zeigte sich froh darüber, dass „Carpe diem“ bald auch am Standort in Rheda über das komplette Leistungsangebot, angefangen von der ambulanten bis hin zur stationären Pflege, verfüge. Der Gesellschaft sei es wichtig, durch verschiedene Elemente auf individuelle Bedürfnisse vielfältig reagieren und alles aus einer Hand anbieten zu können. Letzteres biete den Vorteil, dass es vertraute Ansprechpartner gebe.

So viel Selbstständigkeit wie möglich

Bürgermeister Theo Mettenborg dankte insbesondere dem Team der Einrichtung, das die Senioren liebevoll begleite. Älteren Menschen werde ein Zuhause gegeben, betonte er. Er hieß das Leitmotiv des Seniorenparks gut, dass Marion Quast zuvor charakterisiert hatte. Demnach sei man darum bemüht, so viel Selbstständigkeit wie möglich bei soviel Betreuung und Pflege wie nötig zu ermöglichen. Wie sie informierte, würden mit der Erweiterung zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

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