Fahrradgeschäft ein Raub der Flammen
Bild: Eickhoff
Schnell unter Kontrolle hatten die Mitglieder der Löschzüge Rheda und Wiedenbrück sowie die Angehörigen der hauptamtlichen Feuerwehrwache am Freitagnachmittag den Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Frankensteiner Straße.
Bild: Eickhoff

13.45 Uhr war es, als Bernd Dust, im Hauptberuf Gas- und Wasserinstallateur, an der Frankensteiner Straße einen verdächtigen Geruch in der Nase hatte. Er war gerade in der Nachbarschaft mit der Installation einer neuen Heizung beschäftigt, als der ehrenamtliche Brandbekämpfer das Feuer bemerkte. „Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus“, berichtete er.

Zwei Löschzüge im Einsatz

Die Löschzüge Rheda und Wiedenbrück wurden alarmiert, außer Dust hatte auch Stadtbrandinspektor Ulrich Strecker keinen weiten Weg: Er wohnt schräg gegenüber des Brandobjekts. Doch die schnelle Hilfe nützte wenig: Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, hatte sich das Feuer auch auf die Wohnungen im Obergeschoss ausgebreitet.

Hydrant an der Portlandstraße angezapft

Umgehend wurde der Hydrant an der Einmündung Portlandstraße angezapft und eine Schlauchleitung verlegt. Die Flammen konnten von den Feuerwehrleuten erfolgreich bekämpft werden, gleichzeitig wurden die Wohnungen nach Personen durchsucht. Eine Frau musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt werden.

Ursache für Feuer noch unklar

Was genau den Brand ausgelöst hat, müssen nun die Ermittler der Kriminalpolizei herausfinden. Sie nahmen noch am Nachmittag ihre Untersuchungen auf. Die betroffene Haushälfte wurde von der Polizei zunächst beschlagnahmt, sie ist aber ohnehin bis auf weiteres nicht bewohnbar.

Gemüsehändler kann Betrieb fortführen

Der direkt angrenzende Obst- und Gemüsehändler blieb von den Auswirkungen des Brands verschont. Nachdem nach gut zwei Stunden die Löscharbeiten weitestgehend abgeschlossen waren, konnte der Betrieb dort normal weiterlaufen. Das städtische Ordnungsamt kümmerte sich um die Unterbringung der betroffenen Personen, die aber noch während der Löscharbeiten die wichtigsten Utensilien aus ihrer Wohnung holen konnten.

Insgesamt rüsteten sich rund ein Dutzend Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus, insbesondere um später noch die Fahrräder aus dem Gebäude zu holen und letzte Glutnester abzulöschen. Zeitweise kam es im Umfeld zu Straßensperrungen

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