„Jorel“ bringt Interlübke Designpreis ein
Brachte dem heimischen Möbelhersteller Interlübke die Auszeichnung „Gewinner“ in der Kategorie „Möbel“ beim German-Design-Award ein: das Sideboard-Konzept „Jorel“.

Für Interlübke-Geschäftsführer Patrik Bernstein ist dieser Erfolg besonders wertvoll, denn der Wettbewerb stelle höchste Ansprüche an die Ermittlung der Preisträger. „Durch das einzigartige Nominierungsverfahren werden nur solche Produkte zur Teilnahme eingeladen, die nachweislich durch ihre gestalterische Qualität herausragen“, wird Bernstein zitiert.

„Jorel“ gibt es als modular planbares Sideboard oder als Solitärmöbel in 22 unterschiedlichen Abmessungen. Es kann wahlweise wandstehend, -hängend oder als Raumteiler eingesetzt werden. Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit dem Designer Philipp Mainzer. Die geometrische Formensprache liege auf der Betonung der Vertikalen, heißt es in dem Schreiben des Unternehmens. „Markante Blickpunkte sind die über den Korpus hinaus überstehenden, nur vier Millimeter starken Fronten und die anschließenden Seitenwangen.“ Besonderes Designmerkmal sei ebenso eine prägnante senkrechte Griffvoute, durch die man die Fronten hintergreifen könne, um sie zu öffnen. „Ohne die sichtbaren Vorderseiten berühren zu müssen, lassen sich dadurch Türen und Schubkästen leicht öffnen.“

Der 2012 initiierte „German Design Award“ zählt laut Mitteilung zu den anerkanntesten Designwettbewerben weltweit. Vergeben wird er vom „Rat für Formgebung“. Sein Auftrag ist es, das deutsche Design-Geschehen zu repräsentieren. 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestags als Stiftung gegründet, unterstützt er die Wirtschaft dabei, Markenwert durch Gestaltung zu erzielen. Die Jury des German-Design-Awards setzte sich aus Experten aus Wirtschaft, Lehre und Wissenschaft sowie aus der Gestaltungsindustrie zusammen. Alle Mitglieder sind Kapazitäten auf ihren Gebieten.

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