Kein Ratsbürgerentscheid zum City-Outlet
Das City-Outlet-Projekt in der Stadt Rietberg wird weiter kontrovers diskutiert. Die Kommunalpolitiker haben am Donnerstagabend entschieden, dass es zu dem Thema keinen Bürgerentscheid gibt. Die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit für ein solches Votum wurde verpasst. Stattdessen soll  jetzt eine repräsentative Umfrage vorbereitet werden.

Stattdessen verständigte sich das Kommunalparlament mehrheitlich auf die Durchführung einer repräsentativen Meinungsumfrage. Selten sah man den Saal des Alten Progymnasiums bei einer Ratssitzung so voll wie am  Donnerstagabend.

Bis in den letzten Winkel des Foyers drängten sich die Zuhörer, um der in den Augen von Bürgermeister Andreas Sunder „disziplinierten Diskussion“ folgen zu können. Während der Verwaltungschef betonte, einem Ratsbürgerentscheid nicht im Weg stehen zu wollen, waren sich die anderen Freien Wähler im Kommunalparlament uneins.

Die CDU hingegen votierte geschlossen für die Volksabstimmung, ebenso wie der Grüne Hans Dieter Vormittag und FDP-Einzelkämpfer Professor Dr. Manfred Niewiarra. Vor allen Dingen beschäftigte die Kommunalpolitiker die Frage, welches Instrument besser geeignet ist, die Bürger in der Diskussion um ein City-Outlet mitzunehmen.

Um ein möglichst breites Meinungsbild zu erhalten, soll nun eine interfraktionelle Arbeitsgruppe die Umfrage vorbereiten.

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