Mehr Komfort für Radler im Flora-Park
Bild: Wassum
Auf neuen Pfaden: Zwischen Parkeingang am Emssee und Seecafé in Wiedenbrück wird ein neues Trassenstück gebaut. Demnächst kann auf asphaltiertem Untergrund die Buckelpflasterstrecke zwischen den Blumenrabatten umfahren und umgangen werden.
Bild: Wassum

Bis Ende Oktober soll alles fertig – einschließlich des neuen Brückenbauwerks in Höhe des Ratsgymnasiums. „Der Park wird transparenter“, sagt Klaus Geppert, Parkleiter der Flora-Westfalica-GmbH, und verweist damit auf einen gewünschten Effekt des Emsradwegprojekts. Entlang der Wegeführung würden Sträucher und Geäst beseitigt, um „neue Sichtbeziehungen“ geschaffen. Das werde auch die Ems für Fußgänger und Radfahrer „erlebbarer“ machen, verspricht er.

„Wintertauglich und für alle Nutzergruppen geeignet“

Eine neues Wegeangebot entsteht für die Radtouristen, die immer zahlreicher auf einem der überregionalen Themenrouten die Flora durchqueren, zwischen Parkeingang an der Emsbrücke und Seecafé. Das Überfahren der holprigen Pflasterstrecke wird sich bald erübrigt haben. „Wintertauglich und für alle Nutzergruppen geeignet“, wie Geppert erläutert, kann künftig verschwenkt auf ebenem Asphalt der Engpass zwischen den Blumenbeeten umfahren werden. Das würden insbesondere auch die Rollatornutzer zu schätzen wissen, sagt der Parkverantwortliche.

Neue Emsbrücke kommt im Oktober

Bis zu 3,30 Meter breit wird der Emsradweg in der Flora Westfalica ausgebaut. Auch die neue Brücke über den Fluss in Höhe des Ratsgymnasiums werde keine Wegeverengung mit sich bringen, informiert Geppert. In einem Stück wird das graue, 26 Meter lange Stahlbauwerk im Oktober angeliefert und auf die dann fertiggestellten Fundamente gesetzt und verankert.

Anschließend machen sich die Wegebauer in diesem Abschnitt an die Arbeit, um auf der Gymnasiumsseite der Ems die Trasse bis zum Nordring herzustellen. Eine „deutliche Trennung“ werde es zum Schulgebäude hin geben, sagt Geppert. Auch weil parallel zu den Emsradwegarbeiten in diesem Bereich eine Umgestaltung des Schulhofs einhergehe, habe man das Ratsgymnasium frühzeitig in die Planung einbezogen. „Die Abiturprüfungstermine sind zum Beispiel in den Bauzeitenplan eingeflossen“, berichtet Klaus Geppert.

700.000 Euro Gesamtkosten

Der insgesamt 500 Meter lange Abschnitt des Projekts schlägt einschließlich Brückenbau mit rund 700.000 Euro zu Buche. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit 70 Prozent an den Kosten.

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