Simonswerk in Italien auf Einkaufstour
Strategische Weiterentwicklung: Die Simonswerk-Geschäftsführer Michael Meier (l.) und K.-Christian Jurczyk haben den Kauf des italienischen Türbandsystemherstellers Anselmi verkündet.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Unter der Produktmarke „Tectus“ ist das Simonswerk seit vielen Jahren erfolgreich mit verdeckt liegenden Bändern zum Einsatz an qualitativ hochwertigen Wohnraum-, Objekt-, und Haustüren bis zu 300 Kilogramm Gewicht. Anselmi produziert und vertreibt unter anderem verdeckt liegende Bänder für leichte Türen bis 60 Kilogramm unter dem Produktnamen „Istar“.

„Für uns ist der Erwerb von Anselmi ein konsequenter strategischer Schritt“, sagt Simonswerk-Geschäftsführer Michael Meier. „Mit den Produkten von Anselmi erweitern wir unser Angebot verdeckt liegender Bänder für Standardtüren. Damit erschließen wir uns einen zusätzlichen Zugang zum internationalen Markt für leichtere Türen.“

Das Simonswerk mit Sitz am Bosfelder Weg in Rheda hat sein Geschäft bereits in den vergangenen Jahren stark internationalisiert. Das Unternehmen ist in 70 Ländern aktiv, der Auslandsanteil am Umsatz lag im Geschäftsjahr 2016 bei 48 Prozent. Die Beteiligung an Anselmi ist nach Unternehmensangaben ein weiterer Meilenstein der konsequenten Ausweitung des Auslandsgeschäfts. Der Zukauf verbreitere nicht nur die internationale Aufstellung, sondern ermögliche beiden Unternehmen die effektivere Bearbeitung bestehender und neuer Aufträge.

Mit 550 Mitarbeitern zählt das Rhedaer Simonswerk nach eigenen Angaben zu den führenden Komplettanbietern von hochwertiger Bandtechnik für Wohnraum-, Objekt- und Haustüren. Bei unterschiedlichen Ausführungen von Türen aus Holz, Stahl, Aluminium, Kunststoff und Glas kommen mehr als 2000 Bandmodelle in fast 5000 Varianten weltweit zum Einsatz.

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