Vergnügen von Zuckerwatte bis Fahrspaß
Bild: Schulte-Nölle
Als waschechtes Familienkarussell erwies sich einmal mehr der „Discojet“. Auf dem Marktplatz drehte das Fahrgeschäft am Sonntag unermüdlich seine Runden und lockte dabei nicht nur Kinder, sondern auch deren Eltern und Großeltern in die Wagen.
Bild: Schulte-Nölle

Das freute nicht nur die Schausteller, sondern auch die heimischen Einzelhändler, die bis in den Abend hinein zahlreiche Kunden begrüßen konnten. Pünktlich zum Start der kunterbunten Sause präsentierten sich Markt-, Kirch- und Büschers Platz proppenvoll. Insbesondere die Jüngsten kamen voll auf ihre Kosten. So erwies sich der „Discojet“ einmal mehr als waschechtes Familienfahrgeschäft. Außer den Heranwachsenden stiegen auch Eltern und Großeltern bereitwillig in das Traditionskarussell ein, um unterm Lichterzelt eine rasante Tour vor- oder rückwärts zu wagen. Immer etwas los war auch am „Hero“, das im Schatten der Aegidiuskirche eine gelungene Premiere feierte. Kaum eine Fahrt verging, ohne dass sämtliche Gondeln des flinken Rundflitzers in Windeseile besetzt waren. Kunstnebel und Popmusik zum Mitwippen ließen die wilde Reise zu einem besonderen Erlebnis werden.

Für den Nachwuchs ergab sich gleich an mehreren Karussells die Möglichkeit, altersgerecht die Kirmeswelt zu erkunden. Ob beim „Truck-Stopp“ oder in der „Biene Maja“: Stets gingen die Mädchen und Jungen quietschvergnügt auf Fahrt in den fantasievoll gestalteten Wagen. Ein wahrlich imposantes Bild bot der „Wellenflug“. Wo sonst Autos parken, stellte das Kettenkarussell am Sonntag vor knallblauem Himmel im wahrsten Sinn des Wortes eines der Höhepunkte dar – immerhin dreht sich das Geschäft auf einer Flughöhe von 9,45 Metern. Autos durften dennoch nicht fehlen: Sie gingen beim „Autoskooter Formel 1“ ein ums andere Mal bewusst auf Kollisionskurs. Was wäre eine Kirmes ohne Zuckerwatte, Bratwurst, Popcorn und Co.? Nicht fehlen durften daher die vielen Stände, an denen sich die Rummelbesucher eifrig stärkten.

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