Volksbank berät nicht mehr am Ostring
Bild: Schulte-Nölle
Wird zum 31. Dezember in einen SB-Standort umgewandelt: die Volksbank-Filiale am Ostring in Wiedenbrück. Der Schritt erfolgt im Zuge der Umstrukturierung des Geschäftsstellennetzes.
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Für die immerhin rund 4000 Bürger, die dort ihr Konto haben, bedeutet das künftig: Selbstbedienung statt Beratung. „Die Bankgeschäfte für den täglichen Bedarf können auch weiterhin in unserer Filiale am Ostring abgewickelt werden“, betont Unternehmenssprecher Dennis Will auf Anfrage der „Glocke“. Gemeint sind damit etwa das Abheben von Bargeld, das Einrichten oder Bearbeiten von Daueraufträgen und das Ausdrucken von Kontoauszügen. Wer weitergehende Serviceleistungen in Anspruch nehmen möchte, muss ab kommendem Jahr zur Volksbank-Niederlassung an der Straße Markt 8 fahren. Dort ist bereits vor zwei Jahren ein sogenanntes Kompetenzzentrum entstanden. „Dort stehen Spezialisten für sämtliche Finanzangelegenheiten zur Verfügung“, erklärt Will.

Kündigungen im Fahrtwasser der Neuausrichtung, die die Volksbank als Optimierung bewirbt, sollen vermieden werden. So werden laut Will vier der fünf Mitarbeiter, die bislang am Ostring die Kunden betreut haben, künftig am Markt 8 zu finden sein. Eine Angestellte geht zum Jahreswechsel in den Ruhestand. „Damit bleiben bekannte Gesichter und vertraute Ansprechpartner erhalten“, erklärt der Pressesprecher.

Er weist zudem darauf hin, dass Bürger, die keine Möglichkeit haben, eine Geschäftsstelle in ihrer Nähe aufzusuchen, den „Mobilen Service“ des Kreditinstituts nutzen können. Auf Wunsch kommt dann ein Mitarbeiter zum Hausbesuch vorbei, um finanzielle Wünsche zu erledigen. Termine können unter Tel. 0800/2233225 vereinbart werden.

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh wird zum Stichtag 31. Dezember insgesamt fünf Filialen in SB-Standorte umwandeln. Begründet wird der Schritt mit dem geänderten Nutzungsverhalten der Kunden und der zunehmenden Digitalisierung.

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