Am Ende der Fusion wartet die Rente
Bei der Verabschiedung: (v. l.) Markus Kottmann, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse Gütersloh-Rietberg, Bald-Ruheständler Heinz Hüning mit Ehefrau Andrea und Bürgermeister Andreas Sunder.

Markus Kottmann, Vorsitzende des Verwaltungsrats der Sparkasse Gütersloh-Rietberg, hob Hünings Anteil an der gelungenen Fusion der Institute Gütersloh und Rietberg hervor: „Sie haben mit Ihrem Engagement, aber auch mit Ihrer ausgleichenden Art einen wichtigen Beitrag geleistet, dass dieser Zusammenschluss eine Erfolgsgeschichte ist.“

Bürgermeister Andreas Sunder, Verwaltungsratsvorsitzender der ehemaligen Sparkasse Rietberg, ließ den beruflichen Werdegang Hünings Revue passieren. Das Vorstandsmitglied sei ein Garant für die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit gewesen. „Als Verwaltungsrat konnten wir uns immer auf Ihre fachlich fundierte und weitsichtige Beratung verlassen. Wir fühlten uns sehr gut informiert und auf Entscheidungen vorbereitet. Daher gab es in diesem Gremium auch bei schwierigen Themen fast immer einstimmige Beschlüsse.“

Jörg Hoffend, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gütersloh- Rietberg, lobte die Zuverlässigkeit Heinz Hünings. Im Fusionsprozess sei es daher leicht gewesen, die notwendigen – manchmal auch schwierigen– Entscheidungen einvernehmlich zu treffen. „Da wir uns bereits seit vielen Jahren gut kennen, war die Zusammenarbeit von Anfang an sehr harmonisch.“

Der 63-jährige Bankkaufmann Heinz Hüning und diplomierte Sparkassenbetriebswirt begann seine berufliche Laufbahn 1968 bei der Kreis- und Stadtsparkasse Ahaus. Nach der Ausbildung und einem Einsatz im Geschäftsstellenbereich wechselte er in das gewerbliche Kreditgeschäft. Bei der Kreissparkasse Borken leitete er das Kredit- und das Vorstandssekretariat. 1992 kam Hüning als Vorstandsmitglied zur Sparkasse Rietberg. 2012 wurde er dort Vorstandsvorsitzender. Im vergangenen Jahr bereitete er die Fusion mit den Güterslohern vor, die am 1. Januar 2017 rechtlich und inzwischen auch inhaltlich vollzogen wurde.

Das Zusammenwachsen der Belegschaften der beiden Althäuser sei dem baldigen Ruheständler dabei immer ein Anliegen gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung des Geldinstituts. Der Vorsitzende des Personalrats der ehemaligen Sparkasse Rietberg, Klaus Schlepphorst, würdigte die menschliche Art Hünings. „Die Türen des Vorstands standen für die Mitarbeiter jederzeit offen. Diese Nähe hat sich auf das gemeinsame Arbeiten immer sehr positiv ausgewirkt.“

Heinz Hüning ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Ein Sohn arbeitet ebenfalls bei der Sparkasse Gütersloh-Rietberg. Neben seinem beruflichen Engagement ist Heinz Hüning als langjähriger Vorsitzender des Sportvereins TUS Viktoria Rietberg ehrenamtlich aktiv. „Ich hatte meinen Traumberuf, jeder Tag war abwechslungsreich und gleichzeitig herausfordernd. Mein Leben nach der Sparkasse habe ich bewusst noch nicht komplett verplant, es gibt noch so vieles zu entdecken“, sagte Hüning mit einem verschmitzten Lächeln bei seiner Verabschiedung.

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