Brand in Absauganlage simuliert
Bild: Eickhoff

Ein Brand in der Absauganlage der Schweißroboter – so hat das Szenario am Montagabend für die gemeinsame Übung der drei Rietberger Feuerwehrlöschzüge bei der Lear-Corporation ausgesehen.

Bild: Eickhoff

Einige Dutzend von ihnen mussten kurz nach der Alarmierung ihren Arbeitsplatz verlassen.

Neuenkirchens Löschzugführer Michael Schnatmann hatte sich das Drehbuch ausgedacht und präsentierte den zahlreichen Gästen, wie wichtig das neue Gruppenfahrzeug des Löschzugs für den Aufbau einer schnellen Wasserversorgung ist. Auf dessen Dach sind B-Schläuche mit einer Gesamtlänge von 400 Metern aneinandergekuppelt gelagert. Mit deren Hilfe wurde am Montag blitzschnell und mit wenig Aufwand eine stabile Wasserversorgung zwischen dem inszenierten Brandherd und der Wapel aufgebaut.

Dank der deutlich geringeren Personalintensität im Vergleich zu herkömmlichen Maßnahmen hatten die nun freien Kräfte die Möglichkeit, andere wichtige Aufgaben wahrzunehmen. „In der Anfangsphase eines Brands eine wichtige Neuerung“, betonte Schnatmann.

Ebenso vorbildlich verlief in den Augen der Profis auch die Arbeit der Brandschutzhelfer wie Heinz Isenbort, die für die Evakuierung der riesigen Hallen zuständig waren. Die Mitarbeiter trafen sich an einem Punkt, an dem kontrolliert wurde, ob die Gruppe vollständig war. Zudem gaben die Mitarbeiter den Feuerwehrleuten Tipps, wie sie sich leichter in den Werkhallen zurechtfinden. So konnten auch die vier „verletzten“ Angestellten schnell aus dem Gebäude gerettet werden. Eine der schweren Puppen wurde von Düzgün Ata und Sedat Seckin ins Freie getragen – so, wie sie es auch im Ernstfall machen würden.

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