Fusion ist für Volksbank kein Thema
Generationswechsel eingeleitet: (v.l.) Volksbank-Vorstand Andreas Tack, Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Börnemeier, der neue Generalbevollmächtigte Martin Riebeling-von Kurzynski und Vorstand Eduard Buschherm vor der Zentrale des Westenholzer Geldinstituts.

Das Kreditinstitut in dem Mastholter Nachbarort gehört zu den kleinsten Genossenschaftsbanken in der Region.

Sichtbares Zeichen für den Entschluss, keine Kooperation oder Fusion mit einer anderen Kreditgenossenschaft anzustreben, ist der jetzt eingeleitete Generationswechsel an der Spitze des Instituts. So steht mit dem Generalbevollmächtigten Martin Riebeling-von Kurzynski bereits der potenzielle Nachfolger für den im April 2019 in den Ruhestand wechselnden Bankleiter Eduard Buschherm fest.

Der 48-jährige Riebeling-von Kurzynski soll dann gemeinsam mit dem gerade neu ins Vorstandsamt berufenen Andreas Tack das Führungsduo der Westenholzer Bank bilden. Tack trat jüngst die Nachfolge des langjährigen Vorstands Josef Köckerling an, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

Martin Riebeling-von Kurzynski wurde nach Angaben der Bank aus einer Vielzahl bundesweiter Bewerber ausgewählt und steht seit Anfang Oktober in Diensten des Geldinstituts. Zu einer Anstellung in der genossenschaftlichen Kreditwirtschaft gelangte er über den Umweg eines Jurastudiums. Anschließend ging Riebeling-von Kurzynski als Prüfungsassistent zum Genossenschaftsverband in Münster, um dort eine Ausbildung zum Verbandsprüfer zu absolvieren. Der weitere Weg führte ihn über mehrere Banken zur Oldenburger VR-Dienstleistungsgenossenschaft. Als deren Fachmann für Kreditprüfung und Revision lernte der vierfache Familienvater aus Gütersloh seinen neuen Arbeitgeber kennen. An der Volksbank Westenholz schätzt der neue Generalbevollmächtigte nach eigenem Bekunden vor allem die überschaubare Größe.

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