Hubert Röhr Bokels neue „Nummer zwei“
Bild: Vredenburg
Wechsel an der Spitze: Wigbert Frese (l.) hat das Amt des zweiten Brudermeisters am Samstagabend an Hubert Röhr übergeben.
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„Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die neue Herausforderung“, sagte der 51-Jährige nach seiner einstimmigen Wahl während der Mitgliederversammlung am Samstagabend im Gasthof „Zum Doppe“.

Insgesamt 15 Jahre hatte sich Wigbert Frese im Vorstand engagiert. „Ich bin stolz und dankbar, dass ich die Geschicke der Bruderschaft über einen so langen Zeitraum gemeinsam mit dir lenken durfte. Du hast mir so manche Arbeit abgenommen und mich nach besten Kräften unterstützt“, bedauerte Brudermeister Bernd Bücker das vorzeitige Ausscheiden seines Stellvertreters und betonte: „Wir verabschieden uns von Wigbert in seinem Amt, nicht als Schützenbruder.“

Auf die traditionelle Verleihung des Hubertuspokals, der auf dem vereinseigenen Schießstand ausgetragen wird, mussten die Grünröcke in diesem Jahr erstmals verzichten. Seit Monaten wird die Anlage saniert. „Über der abgehängten Decke hatten sich Nager angesiedelt, die unangenehme Gerüche absonderten“, teilte Bücker mit. Das gesamte Ausmaß der Schäden habe sich erst im Frühjahr nach dem Entfernen der Deckenverkleidung gezeigt. Bücker dankte Präses Andreas Zander für die Kostenübernahme der fachgerechten Entsorgung der Dämmstoffe durch die Kirchengemeinde.

Der Dank des Brudermeisters galt auch den Sportschützen unter dem Kommando von König Udo Kanter, „die sich mit unermüdlichem Einsatz und der Akquise beachtlicher Spendengelder darum gekümmert haben, dass im Zuge der Renovierung eine neue, hochmoderne Schießanlage installiert werden konnte“. Voraussichtlich im März oder April solle das erste Kordelschießen auf der sanierten Anlage stattfinden.

Bücker informierte die Mitglieder am Samstagabend auch über eine Änderung bei den Geburtstagsgratulationsbesuchen. Erst ab dem 75. Lebensjahr wollen die „Grünröcke“ künftig persönlich gratulieren: „Das hat keine finanziellen, sondern ausschließlich zeitliche Gründe, denn im vergangenen Jahr waren die Kompaniechefs mehr als 30 Mal unterwegs“, erklärte Bücker.

Schatzmeister Christian Austermann, der für weitere drei Jahre im Amt bestätigt wurde, präsentierte den Kassenbericht. Demnach hat sich der Kassenbestand auf 29.891 Euro erhöht. Trotz 14 Neuaufnahmen sei die Mitgliederzahl durch Tod oder Austritte leicht auf 604 Schützen zurückgegangen.

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