Schwarz-gelbe Nacht sucht ihresgleichen
Bild: Heft
Bokeler Bienchen gestalteten den Auftakt zu der bunten Revue.
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Christian Wieth und Michael Aulbur führten launig durch die „Mutter aller Shows“, an der sich fast alle Abteilungen des Sportvereins, der in diesem Jahr zum ersten Mal unter seinem neuen Namen Schwarz-Gelb Bokel eingeladen hatte, beteiligten. Zum Auftakt des eng gestrickten Festprogramms stürmten die jungen Tänzerinnen der Bokeler Bienchen auf die Bühne und schwenkten dabei zum Karnevalshit „Pirate“ eine große Totenkopfflagge.

Nach ihrer mitreißenden Choreographie feuerten sie zum Abschied mit Konfettipistolen und überließen den „Schlossgeistern“ aus Rietberg das Feld. Strom, Licht und Technik waren die Schlagworte, mit denen sie ihren Tanz überschrieben. Haarreifen mit kleinen Lampen, Augenringe aus glitzernden Strahlen und farbige Lichterketten in den Kostümen machten den energiegeladenen Tanz zu einem visuellen Erlebnis. Die Rechnung rollten sie zum Finale auf der Bühne aus.

Auffällig laut klatschte das Publikum für die Fußballmannschaft der Alten Herren. Angekündigt als junge Tenöre, bewegten sie zwar nur ihre Lippen zum Schlager der Nilson Brothers „Aber dich, gibt’s nur einmal für mich“. Ihre theatralische Untermalung, bei der sie mit den Füßen in einem großen schwarzen Kasten fixiert waren und daher die Oberkörper bedrohlich weit in alle Richtungen schwingen und die Arme dabei frei bewegen konnten, machte die behäbige Melodie äußerst kurzweilig.

Unterhaltsam war auch das ungezwungen agierende Moderatorentrio, komplettiert durch Tim Peitzmeier, der als Quizmaster dem Kassenwart Josef Bresser zu einem Kasten Pils verhalf. Ein weiterer Höhepunkt war der Kurzfilm „Alarm für Esel drölf“, eine Produktion der „Bokelumbia Studios“. Schützenkönig Meinolf Wiemann als Kommissar am Steuer eines pinken Trabanten mit Blaulicht auf dem Dach brachte darin einen Gangster mit Entenmaske zur Strecke, der sich im Gasthaus Bökamp mit mehreren Geiseln verschanzte. Hinter der Verkleidung steckte der lachende Manfred Kaller, Leiter der örtlichen Sparkassenfiliale.

Der kreative Einsatz aller Beteiligten und die familiäre At-mosphäre machten den Reiz dieser Schwarz-gelben Nacht in Bokel aus, die mit dem Ende des offiziellen Teils noch lange kein Ende fand.

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