Tiger, Bären und jetzt auch Frösche
Bild: Vredenburg
Eröffnung der Froschgruppe: Maria Merschbrock, DRK-Vorsitzender Dieter Nowak, Einrichtungsleiterin Nicole Diekmann, Bürgermeister Andreas Sunder und Gruppenleiterin Marja Schönwald-Wolf (v.l.) freuen sich über die Glückwünsche.
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50 Prozent der Baukosten in Höhe von 400.000 Euro entfielen auf Kreis und Land, 200.000 Euro auf die Stadt. An dem 1997 errichteten Kindergarten an der Fontanestraße, ist ein lichtdurchfluteter Flachdachanbau mit Fußbodenheizung entstanden, der zehn Kindern unter drei Jahren ein eigenes kleines Reich bietet. Es gibt eine Garderobe, einen Schlafraum mit Gitterbettchen für die ganz Jungen und einen zweiten mit gemütlichen Schlafnestern für die etwas Älteren. „Die Nester lassen sich stapeln, sodass wir diesen Raum auch für Kleingruppenangebote nutzen können“, sagt Gruppenleiterin Marja Schönwald-Wolf über das Konzept.

Im Sanitärbereich, in dem jedes Kind sein eigenes Fach hat, steht ein Wickeltisch, den die Kleinen über eine Leiter selbst erklimmen können. Im großen Gruppenraum mit Blick ins Grüne befinden sich eine kleine Küche mit Frühstücksbereich sowie ein gemütliches Kuschelsofa. Den Boden im Nebenraum bedeckt eine so genannte Abenteuermatte, die mit Materialien aus der Turnhalle immer neu unterfüttert werden kann. „Die Unebenheiten dienen der Erprobung der Grobmotorik, werden von den Kindern aber auch gern genutzt, um Fahrzeuge über die Hügel sausen zu lassen“, erläutert Schönwald-Wolf. Dort wie auch im großen Gruppenraum sind die Fensterbänke so niedrig angelegt, dass auch die Kleinsten stehend hinaus sehen können. „Die Kinder lieben das“, weiß die Gruppenleiterin. Am Spannendsten sei es, wenn die Müllabfuhr komme. „Dann stehen wir hier alle.“

Zur feierlichen Eröffnung der Froschgruppe begrüßte der Vorsitzender des Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Dieter Nowak, außer Eltern, Kindern und dem Team um Einrichtungsleiterin Nicole Diekmann insbesondere auch Nachbarn, Vertreter aus Politik und Verwaltung, Marianne Tröster vom Kreisjugendamt, Günter Göpfert vom DRK-Kreisverband sowie Handwerker und Planer, die an dem Bauprojekt mitgewirkt haben.

„Die Einrichtung mitten im Wohnquartier mit kurzen Wegen für Eltern und Kinder wurde in all den Jahren sehr gut angenommen – nicht zuletzt wegen der guten pädagogischen Arbeit des Mitarbeiter-Teams“, hob DRK-Ortsvereinsvorsitzender Dieter Nowak in seiner Begrüßungsansprache hervor. Erfreulich sei auch, dass unter Beachtung des Vergaberechts zehn Gewerke an Rietberger, vier an Verler und drei an Rheda-Wiedenbrücker Firmen vergeben werden konnten. Nowak: „Das bedeutet nicht nur Wirtschaftsförderung vor Ort, sondern auch Erhalt und Sicherung von Arbeitsplätzen im Handwerk.“ Auch Bürgermeister Andreas Sunder gratulierte zur Fertigstellung des Anbaus und zum 20-jährigen Bestehen der Einrichtung und richtete „ein dickes Dankeschön an das DRK, das hier als Träger Verantwortung übernimmt“.

 

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