Benefizkonzert mit dem Reservistenmusikzug
Bild: Ibeler
In der gut besuchten Kaunitzer Marienkirche gastierte der Reservistenmusikzig Weser-Lippe zugunsten der Malawi-Hilfe.
Bild: Ibeler

Dazu gehörten die Einsätze von drei großen Alphörnern, die das Gotteshaus mit ihrem Klang füllten.

Eröffnet wurde das Benefizkonzert zugunsten des Malawi-Projekts von Organist Engelbert Schön mit einem Marsch in D-Dur von Alexandre Guilmant. Pfarrer Joachim Cruse begrüßte die Zuhörer und blickte auf die Anfänge der Afrika-Hilfe zurück. Er erinnerte auch an den Initiator des Projekts, Pater Josef Dresselhaus. „Schön, dass Sie so zahlreich gekommen sind“, stellte Cruse heraus.

Der Erlös des Konzertes werde dringend benötigt, betonte er, zum Beispiel zur Stärkung der Bildung durch eine Förderung des Schulgelds. Dmitri Schostakowitschs Werk „Novorossijsk Chimes“ von 1960 stellten die 30 Instrumentalisten des Reservistenmusikzugs Weser-Lippe an den Auftakt ihres einstündigen Programms. Dirigent Gregor Hüllmann führte als Moderator durch den Abend und unterhielt das Publikum mit Informationen zu den einzelnen Kompositionen.

Zum vielfältigen Programm gehörten der wunderbare Hymnus „Grandioso“, die Ballade „You raise me up“, die dreisätzige Suite „Concertino für Alphorn und Orchester“, der Kürassiermarsch „Großer Kurfürst“ oder auch „Eventide fall“ von Alfred Bösendorfer. Zum Abschluss begeisterten die Musiker das applaudierfreudige Publikum mit dem schwungvollen Medley „O happy day“.

Ohne Zugabe durften die perfekt harmonierenden Musiker – Franz-Josef Kleine erhielt für eine Soloeinlage Sonderapplaus – nicht von der Bühne. Mit Lars Arke Lundbergs modernem Choral „Herr, deine Liebe“ schickte der Reservistenmusikzug die Unterstützer der Benefizaktion beglückt in den weiteren Abend. Zuvor hatten alle gemeinsam die Nationalhymne gesungen.

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