Delphos-Platz bekommt eine Schautafel
Bild: Steinecke
Freuen sich auf den Besuch aus der Partnerstadt: Bürgermeister Michael Esken (links) und Frithjof Meißner, der Beauftragte für die Städtepartnerschaft.
Bild: Steinecke

n diesem Jahr reisten die Verler nach Delphos. Eigentlich wäre der amerikanische Gegenbesuch erst in drei Jahren fällig gewesen. Da sich Verl jedoch zwei Jahre im Verzug befand, kommen die Amerikaner bereits im nächsten Jahr. Für den Beauftragten der Städtepartnerschaft, Frithjof Meißner, ist es die letzte Amtshandlung. „Danach höre ich definitiv auf“, erklärt der 62-Jährige.

Eigentlich wollte er bereits nach der Organisation der USA-Reise aufhören. Da die Gäste aus Delphos aber bereits 2018 anreisen, überredete Bürgermeister Michael Esken ihn zu einer Verlängerung. Bisher dauerten die Besuche aus Delphos immer drei Tage. Dieses Mal sollen es fünf Tage werden.

Der Grund: Frithjof Meißner hat ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Das reicht von der Besichtigung der Sportclub-Arena bis hin zum Besuch des Technologieparks bei Claas in Harsewinkel. „Delphos ist sehr landwirtschaftlich geprägt“, sagt Meißner, der sich sicher ist, dass dieser Besuch einen Höhepunkt darstellen wird. Dazu passt auch der Besuch eines Verler Bauernhofs.

Am Ölbach selber dreht sich viel um das Schützenfest der Gilde. Die Gäste aus Ohio sollen standesgemäß in einem Planwagen an dem Festumzug am Sonntag teilnehmen. Natürlich solle der Wagen amerikanisch geschmückt sein, wie es in der Mitteilung des Organisators heißt. Auf Einladung der Gilde nehmen die Amerikaner auch am Schützenfrühstück teil und können erleben, wer am Schießstand den Vogel aus dem Kugelfang holt.

Nach dem Besuch in Verl steht vom 4. bis zum 12. Juli eine Städterundreise auf dem Programm. „Da können alle mitfahren, die Interesse haben. Das ist nicht abhängig davon, ob jemand sich als Gastfamilie engagiert hat, aus Verl kommt oder zum Heimatverein gehört“, erklärt Meißner. 1185 Euro kostet die Rundreise pro Person im Doppelzimmer.

„Der Preis wäre nicht möglich, wenn die Stadt nicht die Kosten für den Bus übernehmen würde“, sagt Frithjof Meißner. Besucht werden während der neun Tage Magdeburg, Berlin, Wismar, Schwerin, Lübeck, Hamburg, Bremen und Hannover. In Berlin wird zum Beispiel das neue Alliierten-Museum besichtigt. In Hamburg sind es die Elbphilharmonie und das Miniatur-Wunderland. Im Preis inbegriffen ist Abendessen wie zum Beispiel in Tim Mälzers Restaurant Bullerei.

Für die Unterbringung der Besucher aus den USA werden noch Gastfamilien gesucht. Eine Info-Veranstaltung dazu und zu der Rundreise findet am Montag, 9. Oktober, 19 Uhr, im Heimathaus an der Sender Straße statt. Auskunft erteilt auch Frithjof Meißner 05246/7371 oder per Mail: frithjof@gmx.de.

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