Fernwärmenetz soll erweitert werden

Das Projekt soll im Zuge der Sanierung der Grundschule am Bühlbusch umgesetzt werden. Die Verler Klimaschutzmanagerin Franziska Monkenbusch kann in der Zeit ihrer Tätigkeit eine ausgewählte, vom Bund geförderte Maßnahme im Bereich der Gebäudesanierung umsetzen. Das soll nun am Bühlbusch geschehen.

Bis zu 200.000 Euro steuert der Bund dann hinzu. Voraussetzung für die Fördermittel sei die Reduzierung der CO2-Emissionen des Gebäudes um etwa 70 Prozent, schreibt die Verwaltung in ihrer Vorlage. Erreicht werden soll das durch mehrere Maßnahmen: durch den Einbau von Alufenstern sowie eine Sanierung der Fassade. Und dann durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz.

„Der Anschluss ist zwingend erforderlich, um die Fördermittel zu erhalten, da nur durch den niedrigen Emissionsfaktor der Fernwärme das Förderziel er-reicht werden kann“, schreibt die Verwaltung in der Beschlussvorlage. Ein Antrag auf die Gelder hat die Stadt schon gestellt und grünes Licht bekommen.

Allerdings dürfen die 200.000 Euro nur für die Sanierung genutzt werden, nicht aber für die Erweiterung des Fernwärmenetzes. Die Stadt will den Ausbau deshalb aus Eigenmitteln finanzieren. Rund 221.000 Euro sind dafür eingeplant. Die Baumaßnahme soll frühestens im zweiten Halbjahr 2018 beginnen. Die Verwaltung spricht bei der Maßnahme von einer strategischen Erweiterung des Wärmenetzes mit dem Ziel, weitere Siedlungsgebiete versorgen zu können. Deshalb soll mit den Anliegern der Bahnhofstraße das Gespräch gesucht werden. Ihnen soll ein Anschluss an die Fernwärmetrasse ermöglicht werden. Dies betrifft zunächst nur die unmittelbaren Anlieger.

Für eine weitere Erschließung der angrenzenden Wohngebiete werden Abzweige vorgesehen, die eine spätere Erweiterung möglich machen. Um genügend Wärme zu produzieren, soll an der Grundschule ein Blockheizkraft errichtet werden. Mehr als 100 000 Euro kostet das.

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