Fünf Künstler zeigen ihre Werke
Unter seinem Künstlernamen Thezmar stellt Sebastian Möller-Kirsten seine Bilder aus. Am Samstag, 28. Oktober, wird in Sürenheide eine Schau eröffnet. Mit dabei sind fünf Künstler – darunter Möllter-Kirsten. Für einige ist es die erste Ausstellung.

Sebastian Möller-Kirsten möchte unbekannten Künstlern die Möglichkeit bieten, ihre Werke auf unkomplizierte Art zu zeigen. Eigentlich hatte er die Ausstellung für den August oder September geplant. Da kam ihm jedoch die Anfrage der Stadt, ob er nicht selbst auf dem Volksfest Verler Leben ausstellen wolle, dazwischen. Nach seinem Engagement auf dem Denkmalplatz findet er nun Zeit für seine neue Schau.

Fünf Künstler plant Sebastian Möller-Kirsten ein. Da ist Lieselotte Lüggert aus Sürenheide. Die Seniorin hat vor fünf Jahren mit dem Malen begonnen und es sich selbst beigebracht. „Liselotte hat eine unheimlich tolle Entwicklung, besonders in der Strichführung, gemacht. Faszinierend, großartig“, sagt Sebastian Möller-Kirsten. Als zweite Künstlerin arbeitet Möller-Kirsten mit der Gütersloherin Martina Frickenstein zusammen.

Sie hat er während des Verler Lebens kennengelernt. Als „technisch sehr spannend“ beschreibt er ihre Werke: „Ich weiß gar nicht, warum sie noch keine Ausstellung gemacht hat.“ Martina Frickenstein malt naturalistisch und beschäftigt sich thematisch mit Afrika. Etwas bekannter ist Abdul Khalil. Die Bilder des Flüchtlings aus Afghanistan waren zuletzt auf dem Verler Leben zu sehen. Ebenso mit dabei bei der Schau in der nächsten Woche ist der Bielefelder Künstler Goldrart.

Seine sozialkritischen Bilder beschreiben Szenen der Einsamkeit oder des Alkoholismus. Eine Herzensangelegenheit sind für Sebastian Möller-Kirsten die Werke aus dem Kinder- und Jugendhaus in Brake. Die Nachwuchskünstler im Alter zwischen 6 und 16 Jahren kommen mit dem Thema „Alte Meister neu gedacht“.

Bilder von Claude Monet, Andy Warhol oder Gustav Klimt werden in anderer Maltechnik transponiert. „Der Kuss“ von Klimt zum Beispiel wurde mit Actionpainting, wobei Farbe auf die Leinwand geworfen wird, neu interpretiert. „Eines der großartigsten Bilder, die ich kenne“, sagt Möller-Kirsten.

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