Nobilia steigt bei Alno-Tochter ein
Der Verler Küchenhersteller Nobilia steigt bei der Pino ein, einer Tochter des insolventen Küchenherstellers Alno.

In einer Mitteilung von Mittwochmittag heißt es, dass Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann den Geschäftsbetrieb und die Markenrechte von Pino rückwirkend zum 1. Oktober an die Investorengruppe verkauft habe. Der Erwerb stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Sobald diese den Kauf genehmigen, werde der Vertrag wirksam, heißt es in dem Schreiben weiter. Über den Kaufpreis vereinbarten die beteiligten Parteien Vertraulichkeit.

Alle Arbeitsplätze bei Pino bleiben erhalten

Die Investorengruppe übernehme alle 229 Pino-Mitarbeiter sowie zusätzlich die am Standort Coswig (Sachsen-Anhalt) tätigen Mitarbeiter der insolventen Alno Logistik & Service GmbH.

„Ich freue mich sehr, dass wir einen starken und idealen Partner für Pino gefunden haben und dabei alle Arbeitsplätze erhalten konnten. Damit bieten sich für die engagierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Perspektiven“, wird Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann in der Mitteilung zitiert.

Die in finanzielle Schieflage geratene Alno AG aus Pfullendorf (Baden-Württemberg) beschäftigte zuletzt 1600 Mitarbeiter, davon auch 440 bei seiner Tochterfirma Wellmann in Enger (Kreis Herford). Seit Mitte September ruht die Produktion jedoch in allen Werken. Sie soll in den kommenden Wochen wieder anlaufen.

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