Nobilia will Umsatzmilliarde knacken
Bild: Evers
 Nobilia-Geschäftsführer Oliver Streit hofft, dass das Unternehmen in diesem Jahr die Umsatzmilliarde knackt.
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Das Unternehmen machte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 946 Millionen Euro.

In Verl wird an den Bau einer weiteren Produktionsstätte gedacht. Das Stammwerk in Verl-Sürenheide ist nach Angaben Streits voll ausgelastet, das jüngere Werk II in Verl-Kaunitz könnte seinen Angaben zufolge schon in wenigen Jahren an seine Kapazitätsgrenzen stoßen.

Günter Scheipermeier. längjähriger Vorsitzender der Nobilia-Geschäftsführung und heute Beiratsvorsitzender, deutet vor diesem Hintergrund an, ein Werk im Ausland bauen zu wollen: „Wir denken darüber nach, ob wir solch ein Werk wollen und wo wir es bauen“, sagt Scheipermeier. Lkw könnten Küchen höchstens in einem Umkreis von bis 1500 Kilometer rund um das Werk liefern. E

in erfolgsversprechender Markt sei China. Die finanzkräftige Oberschicht bestehe aus bis zu 300 Millionen Menschen. Sinnvoll könne es gleichzeitig aber auch sein, Küchen in Überseecontainern zu verschiffen. Der Transport von Verl nach Shanghai koste je Container etwa 900 Euro und sei damit sogar günstiger als ein Lkw-Transport innerhalb Europas, der mit bis zu 2600 Euro zu Buche schlüge.

Hintergründe zur Küchenregion OWL in der Wochenendausgabe der „Glocke“ und des „Ahlener Tageblatts“.

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