Tennisclub Kaunitz bittet Stadt um 32 000 Euro
Bild: Ackfeld
Der TC Kaunitz renoviert sein Clubhaus von Grund auf. Außerdem lässt die Stadt den Parkplatz befestigen.
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Alles zusammen wird laut Kostenschätzung des Architekten rund 200 500 Euro kosten. Der TC hat jetzt Zuschüsse von der Stadt Verl beantragt.

Das Schreiben an die Stadtverwaltung, in dem Clubpräsident Dirk Schott das Vorhaben erläutert, datiert vom 1. Dezember 2015. Das Clubhaus für die 329 Mitglieder, das im Besitz der Stadt ist, soll in zwei Bauabschnitten von Grund auf saniert werden. Die Arbeiten im ersten Abschnitt haben bereits begonnen, die Stadt hat ihre Zustimmung erteilt. Rund 80 000 Euro investieren die Tennisspieler. Sie wollen ein Darlehn aufnehmen und einiges in Eigenleistung erbringen. Der Clubraum samt Flur-/Eingangsbereich wird entkernt, gestrichen und komplett neu eingerichtet. Außerdem wird die Besucherterrasse in Richtung von Platz 1 verlängert und der Zuschauerbereich am Platz ausgebaut, indem eine Tribüne geschaffen wird. Davon versprechen sich die Verantwortlichen einen verbesserten Zuschauerzuspruch.

Im zweiten Bauabschnitt, für den die Stadt Zuschüsse zahlen soll, soll außer der Befestigung des Parkplatzes („Die Glocke“ berichtete) die Sanierung der Gästetoiletten, der Umkleiden und Duschräume durchgeführt werden. Dirk Schott listet auf: Ersatz der Wandfliesen, neue Heizkörper, neue Armaturen, neue Toiletten, Waschtische und Ventilatoren sowie ein Neuanstrich der Decken und Wände.

Diese voraussichtlich 80 530 Euro teuren Maßnahmen erfüllten nach den Sportförderrichtlinien der Stadt Verl die Kriterien einer Grundsanierung, teilt die Verwaltung in der Vorlage für den Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Generationen am Dienstag, 26. Januar, mit. Sie empfiehlt den Politikern deshalb, den Zuschuss in Höhe von 40 Prozent zu gewähren. Das entspricht 32 220 Euro. Der Verein hat für jedes Gewerk drei Kostenvoranschläge einzuholen und vorzulegen.

Dirk Schott betont in seinem Antrag, die letzte Sanierung der Sanitärbereiche liege mehr als 35 Jahre zurück.

Über die Höhe des Zuschusses zur Parkplatzbefestigung ist nach wie vor nicht entschieden. Ursprünglich wollte die Stadt die ihr gehörende Fläche für 40 000 Euro pflastern lassen. Nach Gesprächen haben die Mitglieder nun Mitarbeit angeboten, die zu einer Einsparung von 10 000 Euro führen könnte. Ferner möchte der Tennisclub den Pachtvertrag mit der Stadt um zehn Jahre mit Option auf weitere fünf Jahre verlängern.

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