Unfall auf A2: Mehrere Menschen verletzt
Bild: Eickhoff
Mehrere Menschen wurden am Sonntagnachmittag bei einem Unfall auf der A2 in Höhe des Autobahnkreuzes Bielefeld verletzt. Die Strecke wurde in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt.
Bild: Eickhoff

Kurz vor 14 Uhr war es zu dem Unfall genau unter der Brücke Isselhorster Straße gekommen, als nach Mitteilung der Beamten der Autobahnpolizei Stukenbrock der Fahrer eines Ford Fiesta aus dem Kreis Wesel einen erheblichen Leistungsverlust feststellen musste. Zu diesem Zeitpunkt war er auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs. Mit dem Leistungsverlust ging eine erhebliche Geschwindigkeitsreduzierung einher, der Fahrer eines 5er BMW erkannte die Situation zu spät und fuhr leicht auf den Fiesta auf. In dem BMW aus dem Kreis Nienburg saßen vier Personen. Sie wurden leicht verletzt, als der nachfolgende Golf aus dem Kreis Minden-Lübbecke mit offenbar hoher Geschwindigkeit auffuhr.

Großalarm für Einsatzkräfte

Die Aufprallgeschwindigkeit war so hoch, dass beide Fahrzeuge nur noch Schrottwert haben und die beiden Insassen schwer verletzt wurden. Hinter dem Golf fuhr ein Peugeot 206 aus Hamm, der Fahrer konnte dem Golf zwar ausweichen, verlor aber die Kontrolle über den Kleinwagen und schleuderte quer über die Autobahn. Er blieb entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen liegen.

Dem Peugeot aus Hamm folgte ein Peugeot 206CC aus Neuss, dessen Fahrer nicht mehr ausweichen konnte und auf den Golf fuhr. Dabei verletzte er sich schwer.

Für Polizei und Feuerwehr wurde Großalarm ausgelöst: „Wir sind mit den Kräften der Berufsfeuerwehr sowie der Löschabteilungen Senne und Sennestadt ausgerückt“, berichtete Einsatzleiter Carsten Kroll von der Bielefelder Berufsfeuerwehr.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Ferner wurden drei Notärzte (darunter der Rettungshubschrauber Christoph 13) sowie sechs Rettungswagen aus der Großstadt an die Einsatzstelle entsandt, drei weitere Rettungswagen kamen aus dem Kreis Gütersloh (zwei aus Schloß Holte-Stukenbrock sowie einer aus Rheda-Wiedenbrück). Die Verletzten wurden nach der ersten, notärztlichen Versorgung in mehrere Krankenhäusereingeliefert.

Die Beamten der Autobahnpolizei mussten die Autobahn zunächst komplett sperren, um die Einsatzkräfte keiner weiteren Gefahr auszusetzen. Nach rund einer Stunde wurde der linke der drei Fahrstreifen wieder frei gegeben, so dass der Verkehr langsam wieder anrollte. Erst gegen 16.30 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt, so dass wieder alle drei Fahrstreifen genutzt werden konnten. Anschließend löste sich der Stau langsam auf.

SOCIAL BOOKMARKS