Exponate für „Mein 1968“ gesucht
Persönliche Erinnerungsstücke, die in Verbindung mit dem Jahr 1968 stehen, werden in der Region gesucht. Das können Fotos, Schallplatten oder Zeitschriften sein. Sie sollen in einer Ausstellung auf Haus Nottbeck und in einem Katalog zusammengestellt werden.

„Für uns ist die Ausstellung ‚Mein 68’ ein Experiment“, sagt Museumsleiter Walter Gödden, von dem die Idee zu dieser Präsentation stammt. „Wir hoffen, dass das Publikum nicht durch Hemmschwellen vom Mitmachen abgehalten wird. Uns interessiert wirklich alles, was aus regionaler Sicht mit dem Jahr 1968 zu tun hat.“

Alles kann als Exponat dienen

Egal ob bis zum Exzess gespielte Vinylplatten, jugendliche Schreibexperimente, Fotos in Flower-Power-Optik oder Werbematerialien, die den Geist jener Zeit atmen – alle eingehenden Exponate werden zum Gegenstand einer Ausstellungsinstallation und – falls das Experiment gelingt – eines möglichst bunten Ausstellungskatalogs.

Und auch die Spätergeborenen sind gefragt: Welcher Song oder welches Buch aus dem Jahre 1968 war und ist „epochal“ und darf auf keinen Fall in einer solchen Retrospektive vergessen werden? Die Erinnerungsstücke sollten mit einem kurzen persönlichen Text, der das Besondere näher erläutert, versehen werden.

Begleitbuch zum Epochenjahr 1968

Inspiration für eine solche Alltagsgeschichtsschreibung kann man noch bis zum 28. Januar 2018 in der Ausstellung „1968 - Pop, Protest und Provokation“ erhalten, die das Literaturmuseum aktuell gleich an mehreren Orten auf dem Kulturgut Haus Nottbeck zeigt. Ein ausführliches Begleitbuch stellt die wichtigsten Themen des Epochenjahres vor – von der bildenden Kunst bis zum Film und Popsong.

Wer ein Stück Zeitgeschichte zur Verfügung stellen möchte, kann sich direkt an die Organisatoren wenden. Je größer die Beteiligung ausfällt, desto vielschichtiger wird der Einblick in das turbulente 1968.

„Mein 1968“ ist ein Projekt der LWL-Literaturkommission für Westfalen als Epilog zur Ausstellung „1968 – Pop, Protest und Provokation“ im Museum für Westfälische Literatur, gefördert vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost.

Infos und Kontakt: LWL-Literaturkommission für Westfalen, Telefon: 0251 / 5916735, E-Mail: rieke.paetsch@lwl.org; www.kulturgut-nottbeck.de

SOCIAL BOOKMARKS