Gastronomischer Betrieb mit Strahlkraft
Bild: Kraneburg
Die zehnte und elfte Generation im Hotel „Im Engel“: (v. l.) Ute, Justus, Frederic und Gerd Leve. Die Familie führt eines der ältesten und damit traditionsreichsten Häuser im Münsterland.
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Die Feier am Sonntag verdeutlichte, warum der „Engel“ immer wieder zum Ort regional und überregional bedeutender Treffen ausgewählt wird. Gerd Leve und seine Mannschaft bestachen mit einem ausgewählten kulinarischen Angebot, dargeboten in kleinen Häppchen. Viele Hände waren zu schütteln, als sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und persönliche Gäste der Familie im Festsaal des Hauses an der Brünebrede einfanden. Zur Prominenz zählte unter anderem der HSV-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen, den Radio-WAF-Chefredakteur Frank Haberstroh zum Talk an den Tisch bat. Bruchhagen plauderte über seine Schulzeit in Warendorf, seine Tätigkeit als Lehrer und seine spätere Laufbahn als Fußball-Funktionär: Das sei besser für die Nerven gewesen und eine Idee besser bezahlt – zog er aber auch den Hut vor der Leistung heutiger Pädagogen. Das Hotel „Im Engel“ sei ihm inzwischen zu einem Stück Heimat geworden. Bruchhagen: „Wenn ich mit meiner Frau mit dem Fahrrad nach Warendorf komme, kehren wir gerne zum Frühstück hier ein.“ Zu Wort kam auch der Geschäftsführer von „Westfälisch genießen“. Gerd Leve gehöre zu den 28 Top-Gastronomen, die es sich auf die Fahne geschrieben hätten, Regionales frisch auf den Tisch zu bekommen. „Von dort nehme ich viele Ideen mit nach Warendorf“, konnte Leve die Fruchtbarkeit dieser Beziehung nur bestätigen. Unternehmerische Weitsicht, gepaart mit einem Schuss Risikofreude bescheinigte Krüger dem Gastronom und Weinkenner Leve: „Sonst wäre er nicht so weit gekommen.“ Wo der Schuh trotz eines wirtschaftlich gesunden Umfelds drückt, zeigten in einer weiteren Talkrunde Oberst Michael Maul (Chef der Sportschule), Frank Tischner (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft), Hermann-Josef Vinke (CDU-Ratsherr und Präses der Bürgerschützen) und Markus Hinnüber (WaKaGe-Präsident und Chef von Kreienbaum) auf. Von fehlenden Straßen bis zum Fachkräftemangel reichte die Palette. So konnten die Gäste live miterleben, warum das Hotel „Im Engel“ sowohl gastronomisch als auch gesellschaftlich über eine solche Strahlkraft verfügt.

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