Giro-Bilanz: 68 verletzte Radsportler
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Bei den Rennen im Rahmen des 12. Münsterland-Giros mussten insgesamt 68 Sportler wegen Verletzungen behandelt werden. Das haben die Feuerwehr Münster sowie die beteiligten Hilfsdienste am Mittwoch in einer Mitteilung erklärt.
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Das erklärten die Feuerwehr Münster, die Johanniter-Unfallhilfe, der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser-Hilfsdienst am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung.

Den ersten Großeinsatz gab es demnach bereits 300 Meter nach dem Start des Jedermann-Rennens. Ein Fahrer verletzte sich bei einem Massensturz so schwer, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Sportler muss im Zielbereich reanimiert werden

Laut Mitteilung kam es auch bei den anderen Rennen im Rahmen des Münsterland-Giros immer wieder zu Stürzen. In erster Linie handelte es sich bei den Verletzungen um Abschürfungen, die durch Stürze entstanden sind. Einige Radfahrer mussten von den Sanitätern vor Ort behandelt werden. 35 mussten aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Zu einem weiteren Notfall wurden die Ersthelfer im Ziel am Schlossplatz in Münster gerufen. Dort war laut Mitteilung ein Fahrer nach Beendigung des Rennens zusammengebrochen. Er hatte einen Herzinfarkt erlitten. Der Rettungsdienst konnte den Mann erfolgreich reanimieren.

Rund 50 Kräfte im Einsatz

Insgesamt waren während des Münsterland-Giros rund 50 Kräfte im Einsatz. Der Abschnittsleiter der Johanniter-Unfallhilfe, Rüdiger Körmann, der zusammen mit Bernhard Wessels von der Feuerwehr Münster die Einsatzleitung in diesem Jahr übernommen hatte, war mit der Arbeit der eingesetzten Einsatzkräfte sehr zufrieden: „Alle Einsatzkräfte haben wirklich eine tolle Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass der Giro ein voller Erfolg wurde.“

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