„Imam Baildi“ begeistert im Kulturgut
Bild: Ludwig
Griechische Musik brachte die Band “Imam Baildi“ im Rahmen des Münsterland-Festivals auf das Kulturgut Haus Nottbeck.
Bild: Ludwig

Griechische Rhythmen, tanzende und singende Gäste sowie laute Musik gibt es wahrlich nicht alle Tage im Torbogensaal des Kulturguts Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg zu erleben. Die griechische Band „Imam Baildi“ war im Rahmen des Münsterland-Festivals gekommen. In Griechenland sind die Musiker Alexis Arapatsakos (Bouzouki), Lampis Kontourogiannis (E-Gitarre), MC Yinka (Gesang, Freestyle), Rena Morfi (Gesang), Lysandros Falireas (Schlagzeug), Orestis Falireas (Bass) und Giannis Diskos (Saxofon) äußerst populär. Sie füllen dort selbst große Stadien mit Publikum. Im Rahmen des Münsterland-Festivals mit dem Thema Griechenland kam „Imam Baildi“ erstmals auf das Kulturgut in Stromberg. „Wir suchen immer wieder nette Orte für unsere Veranstaltungen. Haus Nottbeck gehört zum Münsterland und wir präsentieren dort gern eine Veranstaltung der etwas anderen Art“, meinte Christine Sörries. Die künstlerische Leiterin des Münsterland-Festivals freute sich besonders über das Publikum. „Es sind viele Griechen gekommen, die ,Imam Baildi’ kennen, aber nicht unbedingt das Kulturgut Haus Nottbeck. Auf diese Weise lernen sie die Einrichtung kennen, und wir leisten ebenso einen Beitrag zur Völkerverständigung.“

Die griechischen Musiker schafften es schnell, dass die mehr als 150 Gäste mittanzten. Aus alten, griechischen Liedern der 1940er- bis 1960er-Jahre machten sie moderne Musik. Dabei war eine klare Arbeitsteilung unverkennbar: MC Yinka und Rena Morfi wechselten sich mit dem Gesang ab. Griff MC Yinka zum Mikrophon, wurden die Klänge deutlich von subtropischen Rhythmen bestimmt. Griechische Wurzeln trafen auf Hip-Hop. Er bezog das Publikum oft mit in seinen Gesang ein. Rena Morfi stellte traditionelle griechische Elemente in den Mittelpunkt, gemischt mit Balkanrhythmen. So entstand eine südländisch geprägte Weltmusik. „Imam Baili“ spielte Musik am Stück und hielt sich nicht mit Worten auf. Gelegentlich wurden die griechischen Lieder zunächst im Original angespielt. Dabei war der typische Klang alter Schellack- und Vinylplatten zu erkennen, bevor es direkt in die modernen Arrangements ging. „Imam Baildi“ traten zuvor auch in Zürich, Bochum, Wiesbaden und München auf.

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