Lokaler Projektstart zu Alphabetisierung
Das Team vom „Alfamobil“, (v. l.) Juliane Averdung, Michel Greulich, Martin Sell und Agnieszka Jaworski, informierte zum Projektstart in der Antoniusschule.

Sie hieß in der Antoniusschule Mitstreiter in Sachen Alphabetisierung willkommen. Dabei hätte sie  sich durchaus mehr Bündnispartner für den Auftakt gewünscht, bekannte die Gastgeberin, die sich einer überschaubaren Gruppe an Interessenten gegenübersah.

Nach Besiegelung des regionalen Bündnisses zur Alphabetisierung im vergangenen Oktober fiel gestern der Startschuss für die konkrete Arbeit vor Ort. Zu Gast war dabei das Team des „Alfamobils“ vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung aus Münster, das für die Beteiligten Informationen vorhielt. Bevor die Besucher mit den Fachleuten ins Gespräch kamen, stellte VHS-Fachbereichsleiterin Gaby Fartmann einige der Teilnehmer vor, die sich für die Auftaktveranstaltung angemeldet hatten.

Unter ihnen Carola Paulmichl von der Öffentlichen Bücherei in Beckum, die sich interessiert zeigte, in ihrer Einrichtung Angebote zu schaffen, die Menschen den Zugang zur geschriebenen Sprache erleichtern sollen. Als „Fan der leichten Sprache“ bezeichnete sich auch Beckums Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte Monika Björklund, deren Interesse darin bestand, sich über Problemstellung und Lösungswege im Zusammenhang mit der Alöphabetisierung zu informieren. Vertreter des Jobcenters vor Ort, der Kreishandwerkerschaft und der Gemeinde Wadersloh zeigten als Multiplikatoren mit regelmäßigem Kontakt zur Zielgruppe ebenfalls reges Interesse an weiterreichender Information.

Die Alphabetisierung wird ein großes Thema bleiben, resümierte Juliane Averdung vom „Alfamobil“ mit besonderem Blick auf die Situation von Flüchtlingen.

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