Schreibnachwuchs präsentiert beste Werke
Der Autor Ralf Thenior hilft den jungen Schreibtalenten in der Ferienakademie beim Erstellen von Geschichten.

Auch seine Kolleginnen Ellen Widmaier und Pia Helfferich zweifeln nicht an der hohen Motivation der Acht- bis Fünfzehnjährigen. Lächelnd berichtet Pia Helfferich, dass sie bereits des Öfteren um Hausaufgaben gebeten wurde. Davon können die meisten schulischen Lehrkräfte wohl nur träumen. Vorfreudig sehen die Kinder, wie auch die Dozenten, der Abschlusspräsentation entgegen, in der die gelungensten der erarbeiteten Schriftstücke zum Besten gegeben werden. Für Samstag, 27. Juli, 15 Uhr laden die Ferienakademie NRW und das Museum für Westfälische Literatur alle Interessierten ein, ebenfalls in den Genuss dieser Werke zu kommen.

Schreiben verbindet

Doch damit ist für die Kinder noch nicht aller Tage Abend. Das Schreiben verbindet, und so manche E-Mail-Korrespondenz hat dort ihren Anfang genommen. Selbst wer nicht privat in Kontakt bleibt, trifft sich womöglich in den nächsten Kursen der Ferienakademie wieder, denn häufig kehren die Teilnehmer aus Begeisterung zurück. Bei so viel positiver Resonanz ist es nicht verwunderlich, dass das Platzangebot der Nachfrage nicht genügen konnte. Man befinde sich an der absoluten Obergrenze der Kursusgrößen, so Nadine Brinkmann, Mitarbeiterin des Westfälischen Literaturbüros in Unna, das die Ferienakademie organisiert. Einzig die Jungenquote hätte etwas höher liegen können. Damit dürfe die Ferienakademie schon jetzt als voller Erfolg gelten, heißt es in der Pressemitteilung.

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