1000 Unterschriften an Rehbaum übergeben
Listen mit mehr als 1000 Unterschriften für den Erhalt der Schulsozialarbeitstelle am Städtischen Gymnasium Ahlen hat Schülersprecherin Celina Kodet an den Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum übergeben. Das Bild zeigt (v. l.) Henning Rehbaum, Celina Kodet und die kommissarische Schulleiterin Dr. Anne Giebel.

Zahlreiche Aspekte wurden im Gespräch mit der kommissarischen Schulleitung Dr. Anne Giebel, Schulverwaltungsassistent Hans-Jürgen Gerdes, Sozialpädagogin Nina Feldhaus, Schülervertretern und Eltern der Schulpflegschaft erörtert.Neben den Themen G9, Inklusion, Unterrichtsausfall und der Besetzung der Schulleiterstelle stand vor allem das Thema Schulsozialarbeit im Vordergrund. Schülersprecherin Celina Kodet überreichte dem Abgeordneten die mehr als 1000 Unterschriften für den Erhalt der Schulsozialarbeitstelle am Gymnasium.

Sozialpädagogin Nina Feldhaus erläuterte Schwerpunkte ihrer Arbeit: „Die Aufgaben sind vielfältig. Jedoch sind die klassischen Felder Prävention und Aufklärung bei Suchtmitteln, die Konfliktbewältigung, die Unterstützung bei Problemen, die über das Unterrichtsgeschehen hinausgehen. Unsere Arbeit dient nicht nur als Bindeglied zwischen Lehrern, Schülern und Eltern, sondern hält auch Kontakt zu Beratungsstellen und Jugendamt.“ Die Stelle sei bis 31. Dezember befristet. Alle Beteiligten wünschten sich einen Fortbestand, heißt es in einer Mitteilung. „Der Bedarf ist gestiegen. Viele Aufgaben, für die Lehrer nicht ausgebildet sind, übernimmt die Schulsozialarbeit“, so Gerdes.

Um der Forderung nach Weiterbeschäftigung besonderen Ausdruck zu verleihen, überreichte Schülersprecherin Celina Kodet die Unterschriften an Rehbaum. Dieser versprach, sie in Düsseldorf an die zuständigen Minister weiterzuleiten. „Ob Internet-Mobbing, Essstörungen, Schwierigkeiten im Elternhaus oder interkulturelle Konflikte: Schulsozialarbeit wird gebraucht,“ betonte der Abgeordnete. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP sei die verlässliche Fortführung der Schulsozialarbeit vereinbart worden. Nun gelte es, im kommenden Haushalt die finanziellen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Ziel müsse es sein, die Schulsozialarbeit bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

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