Große Resonanz auf Frauenspaziergang
Der Frauenspaziergang führte an den Ahlener Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen vorbei. Frauen aus ganz unterschiedlichen Ländern informierten sich darüber, wer beim Weg in den Alltag und in die Berufstätigkeit weiterhelfen kann.

In diesem Jahr wurden gezielt Frauen angesprochen, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind. Frauen aus Syrien, Afghanistan, der Türkei, Russland, Ukraine und Nigeria erfuhren an mehr als elf Stationen jeweils drei gute Gründe, diese Einrichtung zu besuchen.

„Mein Kind ist auf der Flucht in vielen Ländern gewesen und hat unterschiedliche Sprachen sprechen müssen. Jetzt hat es Schwierigkeiten beim Sprechen. Können wir zu Ihnen kommen?“, fragte eine Mutter aus Syrien. Durch den direkten Kontakt mit den Mitarbeiterinnen lernten die Frauen die Menschen hinter den Institutionen kennen. So wurde es leichter, bei Fragen zur Erziehung, Verhütung, Spracherwerb, beruflicher und persönlicher Entwicklung die Angebote in Ahlen aktiv zu nutzen. „Der Spaziergang gelingt, weil sich so viele Einrichtungen aktiv beteiligen. Sowohl die Einladung über die Partner als auch die Begrüßungen vor Ort sind Teil des Erfolgs“, ziehen die Veranstalterinnen ihr Resümee.

Mit Taschen voll Informationen, müden Füßen und den Kopf voller neuer Gesichter und Eindrücke endete der Spaziergang für alle bei Tee und Wasser in der Familienbildungsstätte. Stationen des Frauenspaziergangs waren: Gleichstellungsstelle, Migrationsbüro der Stadt Ahlen, Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle, Frau & Beruf, Volkshochschule, Erziehungsberatungsstelle und Fachdienst Integration des Caritasverbandes Ahlen, Varia, Beratungszentrum für Alleinerziehende und andere Familien (Baz), Fachteam Migration von Innosozial, Sozialdienst Katholischer Frauen, Integrationsagentur sowie Kurse der Awo und die Familienbildungsstätte (FBS) Ahlen.

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