Illumination leicht verwässert
Bild: Wittmann
Rot-grün und gelb-grün grüßten die beiden Fördertürme in die Ahlener Nacht. Mehr Illumination war angesichts des Wetters nicht möglich. Auf Schacht 1 der Zeche Westfalen wurde die gelbe Seilscheibe in rotes Licht getaucht, am Boden aufgebaute Strahler ließen die Fördertürme zu filigran aussehenden Leuchttürmen werden.
Bild: Wittmann

Bei Einbruch der Dunkelheit holten „die Macher“, wie sich Wolfgang Schubert (Castrop-Rauxel) und Rolf Arno Specht (Marl) selbst bezeichnen, ihre empfindlichen Strahler wieder von den Fördertürmen herunter.

Die sind nämlich nicht ganz dicht. Also für Regen nicht gemacht, denn sie stammen aus der Veranstaltungstechnik und werden zum Beispiel in Diskotheken eingesetzt wird, erläuterte Schubert. 35 Jahre war er Bergmann unter Tage. Mit 56 Jahren genießt er nun seit einigen Jahren seinen (Un-)Ruhestand und bleibt den Zechen durch sein Hobby weiterhin verbunden. „Wir fotografieren schon ganz lange“, sagte er. Doch ins richtige Licht gesetzt werden die Zechen von ihm und Specht erst seit vergangenem Sommer: Da wurden die LED-Strahler angeschafft, die nun auch in Ahlen die Fördertürme in mystisches Licht tauchen sollten.

„Am Anfang haben wir mit Autoscheinwerfern und Spiegel das Licht auf die Fördertürme abgelenkt“, erzählte Schubert.

Mehr dazu im „AT“ vom 30. März!

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