Landesmutter wirbt in Ahlen für die SPD
Bild: Jotzeit
Viel Erfolg im neuen Schuljahr wünschte NRW-Ministerpräsidentin  Hannelore Kraft  Schülern der Sekundarschule mit ihrem Lehrer Ralf Kossmann bei einem Wahlkampftermin am Mitwoch in Ahlen. Rechts im Bild SPD-Bundestagskandidat Bernhard Daldrup.
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Diesmal nicht in eigener Sache, wie im Mai vergangenen Jahres im Landtagswahlkampf, sondern für den „alten Recken Bernhard“, wie sie den SPD-Bundestagskandidaten liebevoll bezeichnet.

SPD für gutes Wetter zuständig

Am Reibekuchenstand schwitzen die SPD-Senioren schon früh an diesem sonnigen Spätsommertag, während die Besucher langsam, aber sicher auf dem Marienplatz eintrudeln. „Für das gute Wetter heute ist die SPD zuständig“, sagt Bernhard Daldrup lachend, während er zusammen mit der Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass und der Ahlener Parteivorsitzenden Gabi Duhme hinter der Volkshochschule am Alten Hof auf den Tross der Ministerpräsidenten wartet.

Ein Küsschen für die Ministerpräsidentin

„Willkommen mal wieder in Ahlen“, mit diesen Worten begrüßt Gabi Duhme die Landesmutter. Von Bernhard Daldrup gibt es ein Küsschen und einen Riegel Merci, der auf einer Wahlwerbung klebt. Und dann geht es im Eilschritt über den Wochenmarkt. „Damit habe ich nicht gerechnet, Sie hier heute morgen anzutreffen“, drückt eine Seniorin der SPD-Politikerin die Hand. „Hier riecht’s aber gut“, meint Hannelore Kraft als sie am Bratfischstand vorbeigeht.

Viel Erfolg für das neue Schuljahr

In Höhe der Weststraße kommt der Regierungschefin eine sechste Klasse der Sekundarschule mit Lehrer Ralf Kossmann entgegen, sie sind auf dem Weg zur Stadtbücherei. „Ich wünsche Euch viel Erfolg in diesem Schuljahr“, sagt die SPD-Politikerin und biegt zielstrebig auf den Marienplatz, wo sie mit Applaus empfangen wird.

Umfragen sind nur Wasserstandsmeldungen

 „Das Rennen ist offen. Es kommt auf jede Stimme an“, appelliert Bernhard Daldrup an die Zuhörer. Wählen sei ein elementares Grundrecht. In dieses Horn stößt auch Hannelore Kraft. „Leider entscheiden sich viele, gar nicht wählen zu gehen. Ich kenne andere Länder, in denen die Menschen gerne wählen würden.“ Alle denen, die den Menschen weis machen wollten, dass die Wahl schon entschieden sei, müsse man ein Schnippchen schlagen, spielt sie auf die Meinungsforscher an. Die Umfragen seien nur Wasserstandsmeldungen, nicht mehr und nicht weniger.

Den Blick auf das Ganze richten

Und danach schlägt sie einen großen Bogen über gerechte Löhne, ein solidarisches Rentenkonzept, gute Bildungschancen bis zu einer Pflegereform. „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, das ist der Kern unserer Politik“, fordert sie dazu auf, den Blick aufs Ganze, auf das Wir zu richten. Und das meint sie ganz wörtlich, mischt sich unters Volk, damit „wir ins Gespräch kommen“. Politik sei nur dann gut, wenn sie mitten unter den Menschen sei.

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