Planierraupe ebnet Weg für Radler
Abgebrochen wird zurzeit die Pumpstation an der Zechenbahntrasse unterhalb der Brücke Beckumer Straße. Sie wird nicht mehr benötigt, weil das Grundwasser künftig in einer Drainage abgeführt wird. Im Bereich der Unterführung wurde die Trasse mehr als einen Meter aufgeschüttet. Bild: Rademacher

Tja, im Bergbau wurde stabil gebaut, als vor vielen Jahrzehnten die Pumpstation unterhalb der Bahnunterführung an der Beckumer Straße errichtet wurde. Jetzt hat sie ausgedient, macht der Baggerführer dem Betonbunker mit schwerem Gerät den Garaus.

Die darin installierten Pumpen, die das Grundwasser absaugten, damit die Kohlenzüge nicht durch knietiefes Wasser Richtung Bundesbahn-Gleis rollen mussten, haben ausgedient. Die Trasse, auf der demnächst der Zechenbahnradweg verlaufen wird – mit der Freigabe ist Mitte Mai zu rechnen – ist auf diesem Abschnitt um mehr als einem Meter aufgeschüttet worden (das „AT“ berichtete). „Das Grundwasser wird jetzt durch die neu verlegte Drainage abgeführt“, erklärt Raimund Möller, Leiter der Gruppe Straßenbau und Verkehrswesen der Stadt Ahlen.

Das Brückenbauwerk ist zwischenzeitlich einer umfangreichen Betonsanierung unterzogen worden. In den vergangenen Tagen wurden auch – allerdings etwas schief – die neuen Brückengeländer montiert. Auf dem Abschnitt zwischen Rottmannstraße und Emmanuel-von-Ketteler-Straße zieht derweil eine Planierraupe ihre Bahn. Lasergesteuert stellt sie das Planum als Untergrund für die Schotterung und die anschließende Asphaltdecke her. Diese Vorarbeiten seien auf dem Teilstück von der Berg- bis zur Emmanuel-von-Ketteler-Straße bereits erledigt, sagt Möller, so dass Ende April/Anfang Mai asphaltiert werden könne. Damit, so Raimund Möller, sei auch die Verbindung vom Zechengelände zur Bergstraße als letztes Teilstück des Zechenbahnradweges zwischen dem Datteln-Hamm-Kanal und der Langst fertig. Vorgesehen war dieser Termin für den Juni. Da aber die Baufirma bis auf wenige Tage auch im Winter auf der Baustelle habe arbeiten können, sei einige Zeit gewonnen worden.

Für einen späteren Zeitpunkt sei auch eine offizielle Eröffnung geplant, erklärte Stadtpressesprecher Frank Merschhaus auf „AT“-Anfrage.

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