Probleme: Stadt zieht bei Umbau Notbremse
Bild: Detlef Peter Jotzeit
Die Umbauarbeiten am ehemaligen JuK-Haus in Ahlen haben sich verzögert. Die Stadt hat die Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekturbüro aufgekündigt.
Bild: Detlef Peter Jotzeit

Über den aktuellen Sachstand sollte am Donnerstag Manfred Falk vom Zentralen Gebäudemanagement (ZGL) informieren. Krankheitsbedingt sprang für ihn Thomas Schürmeyer ein. „Geplant war, dass das Haus jetzt fertiggestellt ist“, sagte er. Doch das beauftragte Architekturbüro habe sich zurückgezogen. Dadurch werde es zu einer starken zeitlichen Verzögerung kommen, so Schürmeyer.

Noch deutlicher wurde auf „AT“-Nachfrage der städtische Pressesprecher Frank Merschhaus. „Baufortschritt und -ausführung entsprachen nicht dem, was zwischen dem ursprünglich beauftragten Architekten und der Stadt Ahlen vereinbart war“, teilte er mit. Aus diesem Grund sei die Zusammenarbeit beendet und eine neue Bauleitung eingesetzt worden. Diese werde jetzt direkt vom Zentralen Gebäudemanagement gestellt.

Der zu Baubeginn anvisierte Fertigstellungstermin Ende 2017 sei aufgrund der Verzögerungen nicht mehr realistisch, stellte Merschhaus fest. Die neue Zielgröße lautet Frühjahr 2018. Für die noch anstehenden Arbeiten im neuen Jahr seien im Haushalt 310 000 Euro angemeldet worden, so der Pressesprecher. Darin enthalten sei auch ein beträchtlicher Aufwand für Bauleistungen auf Basis eines Bauschadensfalles, für den eine Versicherungserstattung erwartet werde.

Im Übrigen seien die Mehrkosten zurückzuführen auf die Verlängerung der Bauzeit und die allgemeine Baukostensteigerung, so Merschhaus.

Ausführlicher Bericht in der „AT-Ausgabe vom 11. November.

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