Rathaussturm ohne Vorhelmer Narren
Bild: Kemper
Im Februar teilte sich die Karnevalsgesellschaft Klein-Köln aus Vorhelm (rechts im Bild) noch mit den Narren der Wersestadt die Bühne auf dem Marktplatz in Ahlen. Dies wird es in der kommenden Session 2017/2018 nicht geben.
Bild: Kemper

Es rumort heftig zwischen den Narren in Ahlen und Vorhelm. BAS-Chef Christian Weirowski berichtete im „AT“-Gespräch von Querelen, ausgelöst von den Karnevalisten im Hellbachdorf. „Es hat in der vergangenen Session einige negative Vorfälle gegeben, die ich nicht näher kommentieren will“, so Weirowski.

Das Verhalten der Vorhelmer hätten Außenstehende mit dem Satz „Was sind das denn für Leute?“ kommentiert. Zudem habe sich Stadtprinz Peter „Pille I.“ Przyluczky über die Klein-Kölner beschwert: Seine Mannschaft und er seien beim Gala-Abend in Vorhelm wenig gastfreundlich aufgenommen worden. „Ich war nicht dabei“, stellte Weirowski klar. „Da muss ich mich auf den Stadtprinzen verlassen können.“ Trotzdem war offenbar das Maß voll und die KG Klein-Köln im Juni Thema bei der Aufbereitung der Session. „Die Entscheidung, die Vorhelmer vom Rathaussturm auszuschließen, war nicht einfach. Dennoch fiel das Votum nach langer Diskussion einstimmig aus“, berichtete Weirowski.

KG Klein-Köln Präsident Helmut Krainski gab auf „AT“-Anfrage vorerst keinen Kommentar ab und bat um Geduld. Innerhalb der KG würden die Vorwürfe diskutiert. Eine Stellungnahme soll es voraussichtlich kommende Woche geben. Krainski betonte jedoch, dass die Vorhelmer – entgegen anders lautender Meldungen – keineswegs ihre Teilnahme am Ahlener Kneipenkarneval abgesagt hätten.

Mehr im „AT“ vom 7. Oktober.

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