Spende hilft Kindern aus Krisenregionen
Dr. Hubertus Rustige (l.) bedankte sich im St.-Franziskus-Hospital Ahlen bei Karl Pichol für sein Engagement und die Spende. Der Betrag kommt der Aktion Benjamin zugute.

Von August bis Oktober waren im Foyer des Krankenhauses kunstvolle Fotografien von Pichol zu sehen. Dabei handelte es sich um Sandbilder, die er bewusst mit Farben am Computer verändert hatte. Entstanden waren die Fotos unter anderem an Stränden von Sylt, Texel, Rügen und der Lübecker Bucht. Die ansprechenden Bilder erfuhren im St.-Franziskus-Hospital große Nachfrage. Dr. Hubertus Rustige bedankte sich bei Pichol für dessen Engagement und die Spende an die Aktion Benjamin. Die Aktion Benjamin ist kein Verein. Pater Hermann-Joseph Schwerbrock, Dr. Hubertus Rustige und Dr. Thomas Krohn halten Kontakt zum Friedensdorf Oberhausen und übernehmen jedes Jahr ein bis drei Kinder zur Behandlung in das St.-Franziskus-Hospital Ahlen. Kosten entstehen nicht. Jede Spende wird zu 100 Prozent für die Kinder eingesetzt.

Das Friedensdorf Oberhausen fliegt mehrmals jährlich Kriegs- und Krisenregionen in Afrika und Asien an, untersucht die Kinder und nimmt etwa 200 bis 300 Kinder mit nach Oberhausen, für die in ihrem Land keine Hilfe möglich ist. Viele deutsche Krankenhäuser helfen mit, diese Kinder zu behandeln. „Dabei ist es uns wichtig, die Kinder kompetent zu versorgen, aber auch psychosozial zu betreuen. Sie sollen sich nicht entfremden und sich später leicht wieder in ihrem Heimatland und ihrer Familie zurechtfinden. Deshalb leben diese Kinder im Friedensdorf Oberhausen in ihren Landesgruppen, um in ihrer Muttersprache und ihren Landesbräuchen zu bleiben. Das hilft und verhindert nach der Rückkehr eine nicht gewünschte Europäisierung“, unterstrich Dr. Rustige.

Wer die Aktion Benjamin unterstützen möchte, kann bei der Volksbank Ahlen eine Spende auf das Konto St. Marien, Stichwort „Aktion Benjamin“ überweisen. Eine Spendenquittung wird auf Wunsch ausgestellt.

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