WFG-Chef Peter Vaerst verabschiedet
Bilder: Jotzeit
Als Dankeschön für seine Arbeit an der Spitze der WFG Ahlen erhielt Peter Vaerst ein Bild der Kölner Künstlerin Regina Kochs (Kunstverein-Jahresgabe). Das Bild zeigt (v. l.) Peter Vaerst, dessen Ehefrau Marion Gramm und Bürgermeister Benedikt Ruhmöller
Bilder: Jotzeit

Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, der zu dem Empfangheingeladen hatte,  nutzte die Gelegenheit, um an die „verdammt schwere Geburt“ der WFG 2001 zu erinnern. „Die damalige Opposition im Rat schoss geballt gegen das Vorhaben“, so der Bürgermeister. Und auch der damalige Landrat habe die Umsetzung des Projekts nicht leichtgemacht.

Manfred Rasfeld, dem damaligen Vorsitzenden des neu gegründeten Stadtmarketing-Vereins Pro Ahlen, und seinem Nachfolger Dieter Ritter als Geburtshelfer-Partner sei es zu verdanken, dass die WFG-Gründung trotz aller Widerstände und Verunsicherungen durchgeführt worden sei.

„Nachdem wir das Kind endlich mühsam aus der Taufe gehoben hatten, erlebten wir mit Peter Vaerst einen echten Glücksfall“, so Ruhmöller. Für die Stadt des Strukturwandels sei er genau der richtige Mann gewesen. Als Chef-Wirtschaftsförderer gelte ihm Dank und Anerkennung. „Sie haben sich in den zehn Jahren um die Stadt große Verdienste erworben“, so Ruhmöller. Ahlen habe dadurch einen gewaltigen Sprung nach vorne geschafft.

Voll des Lobes war auch Peter Schmidt, Vorsitzender von Pro Ahlen. Mit Tatkraft, Verlässlichkeit, Entschiedenheit und großem Fachwissen habe Vaerst Vieles in Bewegung gebracht und spannende Projekte umgesetzt. „Sie waren immer der erste Förderer der Wirtschaft“, so Schmidt.

Das alte WFG-Team (v.l.) Christina Werner, Miriam Funk, Georg Smeilus, Peter Vaerst, Elsa Tulgay, Werner Iffert und Hery Klas.
Im Namen des WFG-Teams bedankte sich Hery Klas beim Ex-Chef. Er sei unbestritten der Boss im Haus gewesen, ohne die Mitarbeiter zu Handlangern zu degradieren. Vielmehr habe er immer vor seinen Leuten gestanden.

Als Überraschungsgeschenk präsentierte das Team einen Film mit lobenden Stimmen zu und über Vaerst, und der fand bei dem Beschenkten großen Anklang. „Den werde ich mir in Zukunft jeden Morgen ansehen – als Ansporn“, versprach Vaerst mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

Einen Tipp hatte er noch für seinen Nachfolger, Jörg Stegemann, parat. „Wer in die Fußstapfen eines anderen tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren. Setzen Sie also eigene Akzente, das Bewährte setzt sich sowieso durch.“

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