Glockenturm wird wieder fit gemacht
Bild: Krogmeier
Für die Josefskapelle in Dünninghausen setzen sich (v. l.) Renate Patzelt, Wilhelm Lönne und Vorsitzender Alfons Ingenhorst ein.
Bild: Krogmeier

Jetzt sind die Handwerker damit beschäftigt, das kleine aber feine Gotteshaus baulich für die Zukunft fit zu machen. „Wir haben vor einiger Zeit Bewegung im Turm festgestellt“, blickte Alfons Ingenhorst, Vorsitzender der Vereins Kapellengemeinde Dünninghausen, vor Ort im Gespräch mit der „Glocke“ zurück.

Nachdem zunächst eine Begutachtung von innen ohne Ergebnis geblieben war, brachte eine Untersuchung von Außen Klarheit: Drei der vier tragenden Eckbalken waren an einigen Stellen angefault und nicht mehr sicher. „Wir konnten seitdem unsere Kapellen-Glocke nicht mehr per Hand läuten“, ergänzte Kassiererin Renate Patzelt. Nachdem die Kapelle eingerüstet war, nahmen jetzt die Handwerker die Arbeit auf. Die defekten Stellen in den Eckbalken müssen gegen neues Holz ausgetauscht werden. Anschließend gilt es, den Turm wieder zu verkleiden, damit künftig kein Wasser mehr eindringen und Schaden anrichten kann.

Im Einsatz ist zum einen die Tischlerei Weinekötter aus Oelde, die die notwendigen Tischlerarbeiten ausführt. Zum anderen ist die Dachdeckermeister Helmut Koziol aus Beckum mit den Dachdeckerarbeiten federführend beauftragt. Die Arbeiten werden noch etwa eine Woche in Anspruch nehmen. Dabei entstehen Kosten in Höhe von rund 8000 Euro. „Diesen Betrag müssen wir selbst finanzieren“, machte Ingenhorst für den Vorstand der Kapellengemeinde Dünninghausen deutlich. Das sei allerdings nur gemeinsam und mit Spenden möglich, die sich die Verantwortlichen des Vereins weiter erhoffen.

Weitere Informationen gibt es bei Alfons Ingenhorst unter Telefon 0171 / 7867619.

SOCIAL BOOKMARKS