Die Stromerzeugung mit Hilfe eigener Anlagen rechnet sich langfristig für die Städtischen Betriebe, wie deren Leiter Christian Lemke vor Augen führte. Trotz fälliger Investitionskosten von 225 000 Euro habe die Wirtschaftlichkeitsberechnung ergeben, dass die Anlagen sich nach 20 Jahren gerechnet haben werden.
Lemke verwies auf die Expertisen externer Gutachter und unterstrich, dass bei der Zusammenführung betriebswirtschaftlicher, technischer und steuerrechtlicher Parameter eher zurückhaltende Prognosen zugrunde gelegt wurden. Geplant sei der Betrieb der drei Solaranlagen als getrennte Betriebe gewerblicher Art, um Steuervorteile zu sichern.
Der Betriebsleiter erklärte ferner, dass bisher davon ausgegangen worden sei, dass die gesamte auf dem Betriebshofgelände erzeugte Energie ins öffentliche Netz eingespeist und verkauft werde. Es sei jedoch noch zu prüfen, ob eine Eigennutzung des Stroms nicht die noch wirtschaftlichere Variante sei. Es war vor allem dieser Aspekt, der Nachfragen aus dem Ausschuss hervorrief.
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Kathrin Graf von der Concunia Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Münster unterstrich, dass bei den Finanzbehörden eine Vorabinformation eingeholt worden sei, wonach dieses Betriebsmodell zulässig sei. Letztlich folgte nur die FDP nicht den Plänen für die Errichtung der Photovoltaikanlagen. Tobias Tarner erklärte, dass seine Partei die Subventionierung grundsätzlich ablehne und daher wie in anderen Fällen auch dieses Projekt nicht mittrage.

