Adipositas-Selbsthilfegruppe gegründet
Bei der Gründung der Adipositas-Selbsthilfegruppe: (v. l.) Dr. Ansgar Röhrborn, Diana Colditz, Martin Janzik, Michaela Bredt, Dieter van Stephaudt, Stefanie Wittek und Detlef Tarn.

Zum ersten Treffen wurden Referenten und Betroffene vom FBS-Leiter Dieter van Stephaudt als Kooperationspartner begrüßt. Die Adipositas-Selbsthilfegruppe kommt ab sofort jeden dritten Dienstag im Monat in der Zeit von 19 bis 21 Uhr in der FBS an der Robert-Koch-Straße 3 zusammen.

„Diese Selbsthilfegruppe ist eine Patientenvereinigung gegen extremes Übergewicht und bietet Hilfe für Betroffene und deren Angehörige“, erläuterte Martin Janzik zu Beginn der Info-Veranstaltung. Auf dem Programm stehen Gruppengespräche, Bewegungsangebote, Erfahrungsaustausch, Ernährungsberatung, ärztliche Beratung und Informationen über chirurgische Maßnahmen.

„Selbsthilfe bedeutet die Befähigung, sich selbst zu helfen und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, Eigenverantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit anderen Betroffenen die Probleme zu bewältigen“, erklärte Detlev Tarn, Vorsitzender des Adipositasverband Deutschland. Die gemeinsame Betroffenheit und das daraus resultierende Verständnis untereinander gebe den Betroffenen Rückhalt und Unterstützung.

Chefarzt Dr. Ansgar Röhrborn vom Adipositas-Zentrum am Marienhospital in Hamm erläuterte in seinem Vortrag „Krankhaftes Übergewicht – wie kann der Chirurg helfen“ die chirurgischen Möglichkeiten bei einer Asipositas-Erkrankung. „Bei adipösen Patienten ist das Entfernen von Körperfett keine echte Hilfe, in der Regel hilft nur eine Magenverkleinerung durch einen Magenbypass oder einen Magenschlauch, die am häufigsten Angewandte Methode“, erläuterte Röhrborn in seinem Vortrag. Kontakt zum Adipositas-Zentrum kann über Stefanie Wittek, adipositaszentrum

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