Automeile wird zum Publikumsmagneten
Viel zu sehen gab es auf der Beckumer Automeile.

Sie müssen einen besonders guten Draht zu den himmlischen Wettermachern haben. Zum Frühlingsfest war es trocken. Aber wenn es zehn Autohäusern gelingt, an einem Strang zu ziehen, haben sie schließlich auch ihren Lohn dafür verdient. „Es hat uns überrascht, dass die Aktion in diesem Jahr schon am Samstagvormittag so gut angenommen wurde. In den vergangenen Jahren war es am Samstag eher ruhig“, kommentierte man am unteren Ende der Meile bei Mertens das Ergebnis ebenso wie im Autohaus am Wasserturm am oberen.

Die Interessen der Besucher waren durchaus geteilt. Die einen bummelten zwischen dem großen Angebot an Kraftfahrzeugen hin und her. Besondere Anziehungspunkte waren einige Exoten. Für die meisten eher Traumautos: ein gelber Mustang von Ford oder ein roter Ferrari.

Viel besucht waren aber auch die Aussteller von den vielen Kleinigkeiten, die eigentlich niemand braucht, aber jeder will. Denn wer kauft schon gerade mal so spontan einen Reitsattel, fragt man sich, um sich dann allerdings wenige Augenblicke später zu wundern, dass da wirklich jemand mit einem solchen Teil schon auf dem Weg nach Hause ist. Der Beweis dafür, dass die Planung der Organisatoren stimmte.

Mit dem Sonntag kam die Sonne. Und mit ihr kamen auch die Besucherströme. Auf der Meile fuhr man im Schritttempo. In den Hallen herrschte lebendiger Betrieb. Und mit dem schönen Wetter waren auch die Kinder gekommen, die man am Samstag noch vermisst hatte. Schade, dass es an diesem Sonntag keine Straßenclowns oder Walking Acts gab. Sie machten in vergangenen Jahren meist das Bild rund. Dass die Besucher die Spaßmacher gerne sehen, bewies „Clown Liar“, um den sich die Kinder gerne scharten.

„Wir sind mit dem Verlauf dieser beiden Tage zufrieden“, schilderte Dr. Uwe Mertens seinen Eindruck. „Schon am Samstag hatten wir eine Menge Interessenten. Und wir haben auch verkauft.“ Was den Rest angeht, so spricht die große Menge der Besucher für sich.

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