Balcke-Dürr richtet sich neu aus
Bild: Himmel
Durch weiteren Ausbau des Bereichs Auftragsfertigung soll der Standort Neubeckum des Unternehmens Balcke-Dürr zukunftssicher gemacht werden. Rund 80 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.
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Dabei, so geht aus einer Pressemitteilung des Anlagenbauers hervor, wurde der defizitäre Neubeckumer Fertigungsstandort für den Apparatebau von Kraftwerkskomponenten in ein Vollwerk mit diversifizierten Aufgaben umgewandelt. Neben dem ursprünglichen Apparatebau, wurde die Ersatzteilfertigung für „Rothemühle“-Produkte sowie der Maschinengerätepark für Servicedienstleistungen und das Forschungs- und Entwicklungszentrum im Werk Neubeckum konsolidiert. „

Die Konsolidierung erhöht unsere Flexibilität, Auslastung und Wettbewerbsfähigkeit am Markt und damit die Sicherstellung der Arbeitsplätze am Standort Neubeckum“, wird Ingo Marx, Betriebsratsvorsitzender des Werkes Neubeckum, in der Erklärung zitiert. Durch die neue Ausrichtung und die Strategie der Konsolidierung und Diversifizierung konnte die Anzahl der Mitarbeiter stabil bei rund 80 gehalten werden.

„Um den Standort auf sichere, eigene Beine zu stellen, wollen wir künftig den Bereich Auftragsfertigung weiter intensivieren. Die vollwertige Ausstattung des Maschinenparks, die große Erfahrung unserer Mitarbeiter sowie das schweißtechnische Know-how des Standorts sind attraktive Säulen für eine wettbewerbsfähige Auftragsfertigung“, erklärt Johannes Laumann, Director Operations der Balcke-Dürr Gruppe und verantwortlich für den Standort Neubeckum.

Aktuell werden nach Unternehmensangaben im Werk Ersatzteilaufträge für Kunden in Mexiko und Polen sowie Apparate für Kraftwerke in Finnland, Russland und Deutschland gefertigt. Daneben steigt die Nachfrage für Begutachtungen und Überholung von Apparaten im Rahmen einer Kraftwerksrevision.

„Mit unseren werksseitigen Zulassungen und den großen Möglichkeiten an zerstörenden und zerstörungsfreien Prüfungen, haben wir hier einen klaren Wettbewerbsvorteil am lokalen Markt. Wir bieten unseren Kunden vom Transport bis zur finalen Instandsetzung ein Paket aus einer Hand“, stellt Dr. Steffen Brünings, Leiter der Qualitätsabteilung des heimischen Unternehmens, fest.

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