Die jungen Menschen stehen im Fokus
Bild: Krogmeier
Die Arbeit des Vereins „Wellenbrecher“ würdigten (v. l.) Tatjana Jendrzejewski, Valentina Epp und Herbert Essmeier.
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Seit einem Jahrzehnt setzen sich Bereichsleiterin Valentina Epp und ihre Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern für den Nachwuchs ein. Zur Feier des runden Geburtstags hatte „Wellenbrecher“ am Freitag  seine Mitarbeiter und die Kooperationspartner, aber auch die Familien ins Hotel Höxberg in Beckum eingeladen.

Im Garten des Hotels begrüßten Tatjana Jendrzejewski, Leiterin der Geschäftsstelle Dortmund, und Valentina Epp bei strahlendem Sonnenschein die Gäste. „Es ist wichtig, heute gemeinsam mit den Familien zu feiern“, machte Epp deutlich, die sich besonders bei den Mitarbeitern des Jugendträger-Vereins bedankte, die immer bemüht seien, die Stärken der Menschen aufzubauen.

„Sie sind eine ganz wichtige Anlaufstelle für die Familien“, würdigte Herbert Essmeier, Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales bei der Stadt Beckum, die von „Wellenbrecher“ über zehn Jahre in der Püttstadt geleistete ambulante Arbeit. „Sie sind vielseitig, kompetent und schnell, wir wissen Ihre Arbeit zu schätzen“, sprach er ein Lob aus.

Nachmittags war für die Gäste ein buntes Programm mit Hüpfburg, Kinderschminken und Pantomime vorbereitet. Die „Wellenbrecher“-Teams kümmern sich mit vielfältigen Angeboten um junge Menschen und deren Familien, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden.

Das Büro Münsterland-Ost in Beckum ist zuständig für einen großen Teil des Münsterlandes bis hinein in Randbereiche von Niedersachsen. Die Fachkräfte sind vor allem im ambulanten Bereich aktiv. So führt man im Auftrag der Jugendämter individualpädagogische Maßnahmen durch. Das Leistungsspektrum reicht von der sozialpädagogischen oder traumatherapeutischen Familienhilfe über Mütter-Kind-Bertreuungen bis hin zu Erziehungsbeistandschaften und Mediationsangeboten. Im Mittelpunkt steht dabei immer der junge Mensch in seinem Umfeld. Neben den ambulanten Hilfen führt „Wellenbrecher“ auch stationäre Maßnahmen durch. In diesen Fällen erfahren die betroffenen Kinder oder Jugendlichen in enger Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern eine intensive 24-stündige Betreuung.

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