Elternumfrage zum Schulangebot
In kürzester Frist hat die Stadtverwaltung die Angaben in den Fragebogen ausgewertet.

 Die mit Spannung erwarteten Resultate der direkt nach den Sommerferien durchgeführten Erhebung hat Fachbereichsleiterin Mechthild Cappenberg vorgestellt. Sie konnte von einer hohen Beteiligung berichten: Von den 1436 verschickten Fragebögen kamen 1166 zurück. Das entspricht einer Quote von gut 81 Prozent. „Damit haben wir valide Zahlen“, machte Cappenberg deutlich.

Auf die Frage „An welcher Schule würden Sie Ihr Kind nach Ihrer heutigen Einschätzung gerne anmelden?“ entschieden sich 42,3 Prozent für das Gymnasium, 21,9 Prozent für die Realschule und 16,3 Prozent für die Gesamtschule. Die wohl noch nicht hinreichend bekannte Sekundarschule wurde von 2,9 Prozent genannt, die Hauptschule landete abgeschlagen mit 2,7 Prozent auf dem letzten Rang. 13,9 Prozent der Eltern von Erst- bis Viertklässlern sind noch unentschieden, welche weiterführende Schule ihre Kinder besuchen sollen. In Neubeckum lagen die Werte für die Gesamtschule übrigens bei 19,1 und für das Gymnasium bei 44,7 Prozent.

Falls es eine Gesamtschule gäbe, zum Beispiel in Neubeckum, würden laut Umfrage stadtweit 16 Prozent ihr Kind „ganz sicher“ und 25 Prozent „eher ja“ dort hinschicken. „Eher nein“ sagen 32 Prozent und „sicher nicht“ 22 Prozent der Befragten. In Neubeckum allein verschiebt sich das Bild etwas. Dort sind insgesamt 55 Prozent auf die Gesamtschule festgelegt oder neigen ihr zu, während ihr 41 Prozent ablehnend gegenüberstehen.

Und wenn es keine Gesamtschule in Beckum gäbe? Dann würden sich 43,6 Prozent für das Gymnasium, 26,9 Prozent für die Realschule, 4,5 Prozent für die Sekundarschule und 3,3 Prozent für die Hauptschule entscheiden. 7,8 Prozent würden versuchen, einen Platz auf einer Gesamtschule in einem Nachbarort zu finden.

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