Emotionale Worte prägen Primiz
Bild: Himmel
Ein besonderes Pfingstwochenende erlebte Dr. Oliver Rothe. Am Montag segnete er in Begleitung von Diakon Klaus Wanger die Gemeinde der Christen in der Propsteikirche in Beckum. Am Sonntag hatte seine Priesterweihe in Münster stattgefunden. Auf seine Aufgaben als Kaplan in der Gemeinde St. Viktor in Xanten freut sich Dr. Oliver Rothe.
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Sein Dank für die angenehmen Lehrjahre in Beckum ging dabei zudem an die beiden „Pröpste“, wie er sie nannte. Mit unterschiedlicheren Ansätzen als die von Propst Rainer B. Irmgedruth und dessen Vorgänger Propst Johannes Mecking hätte seine Ausbildung nicht verlaufen können, brachte der ehemalige Jurist seinen Respekt darüber zum Ausdruck. Beide hätten die Basis, Jesu näher zukommen, geschaffen, blickte er im Hochamt zurück und dankte seinen beiden Vorbildern für ihr Engagement.

Eine ganz besondere Freundschaft verbinde ihn mit Kaplan Robert Winschuh, erklärte der junge Geistliche vor der Gemeinde. Großen Dank schulde er außerdem seinen Eltern, die ihn auf dem Weg zur Priesterweihe, die am Pfingstsonntag in Münster stattfand, kritisch wohlwollend begleitet hätten. In der Art wie man aufeinander zugehe, hätten die Mitglieder der St.-Stephanus-Gemeinde Vorbildcharakter, konnte man seinen Worten entnehmen – was wohl auf Gegenseitigkeit beruhte.

Zum Ausdruck brachte dies der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates. „Wir haben uns gefreut, Sie in unserer Gemeinde gehabt zu haben und sind mit Ihnen stolz darauf, dass Sie Ihren Weg zum Priesteramt gegangen sind“, sagte Franz-Josef Schüttler. Dem frisch geweihten Priester vorangeschritten waren seine Senior-Messdiener während des feierlichen Einzugs in die Stephanus-Kirche in Beckum. Auch Bannerträger der Kolpingsfamilie, der Landjugend und der Schützen bahnten Dr. Oliver Rothe den Weg durch das Kirchenschiff zum Altar.

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