Empfang für Beckums Heimatpfleger
Der Geist des Steinkühlers, alias Schauspieler Tobias Winopall, bereicherte den Neujahrsempfang in der Schmiede Galen.

 „Tradition ist nicht das Bewahren der Asche sondern das Weitergeben des Feuers.“ Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann machte in seiner Rede deutlich, dass sich alle Geladenen, die sich in der Schmiede Galen am Kolpinghaus versammelt hatten und die sich in ganz unterschiedlicher Weise für die Heimatpflege in Beckum stark machen, das Ziel gesetzt hätten, dieses Feuer zu erhalten.

„Ihre Tätigkeitsfelder und Handlungsansätze sind dabei ganz unterschiedlich“, führte der Bürgermeister aus und nannte dafür bei der persönlichen Begrüßung der Gäste zahlreiche treffende Beispiele. Das so verschiedenartig gezeigte Engagement führe aber zu einem gemeinsamen Ziel: Die Traditionen und die Geschichte der Stadt Beckum bleiben für die heutige Generation erfahrbar und für kommende erhalten. Strothmann hob hervor, dass in Beckum die Heimat- und Geschichtspflege sehr professionell betrieben werde. „Diese großartigen Angebote sind ein Pfund, mit dem wir wuchern sollten“, forderte der Bürgermeister. Um für die wertvolle Arbeit eine noch größere Aufmerksamkeit zu erlangen, solle unter dem Titel „Kulturmeile“ eine Plattform für eine bessere Vernetzung geschaffen und die Außendarstellung gebündelt und verbessert werden.

Bevor sich die Gäste bei einem kleinen Imbiss stärken konnten, fesselte ein gespieltes Stück Beckumer Stadtgeschichte die Gäste des Neujahrsempfangs. Schauspieler und Theaterpädagoge Tobias Winopall hatte im Jahr 2013 gemeinsam mit Kati Peterleweling das Ein-Mann-Stück „Der Geist des Steinkühlers“ entwickelt. Die lehrreiche Darbietung wurde in einer abgekürzten Fassung für die Heimatpfleger präsentiert.

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