Fest der Kulturen ein Publikumsmagnet
Bild: Fernkorn
Die Tanzgruppe „Feuerzauber“ von Elisabeth Rudeck machte Stimmung auf der Bühne.
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Das abwechslungsreiche Programm begann mit einem interreligiösen Gebet, bevor Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Dietmar Zöller von „Innosozial“ und der Vorsitzende des Integrationsrats, Aydin Ustaoglu, die Veranstaltung offiziell eröffneten. „Wie gut, dass es in Beckum möglich ist, sich zu begegnen und Hand in Hand miteinander zu feiern“, waren sich Propst Rainer B. Irmgedruth und Pfarrerin Birgit Schneider einig. Feras Hasan vom Arbeitskreis „Interreligiöser Dialog“ auf Arabisch, und Ismail Canakci vom Moschee-Verein auf Deutsch trugen Verse aus dem Koran beim interreligiösen Gebet vor.

Bei seiner Begrüßung hob der Bürgermeister hervor, dass Beckum eine tolerante und weltoffene Stadt ist. „Lernen Sie sich einander bei einem Rundgang kennen“, so seine Bitte. „Sie tragen heute dazu bei, dass wir ein Land mit Vielfalt und Toleranz sind“, stellten Dietmar Zöller und Aydin Ustaoglu fest.

Auf der Bühne wurde den Besuchern bei herrlichem Sonnenschein allerhand geboten, darunter waren Tanzvorführungen von türkischen, deutschen, bulgarischen oder griechischen Formationen. Die „Drubbeldancer“ aus Ennigerloh traten zum ersten Mal beim Fest der Kulturen auf. Aber auch Gesangsvorführungen von Sascha Demant, der persischen Musikgruppe „NAWA“ und der Chor der Kindertagesstätte „Zwergenhaus“ waren zu hören. Die Verpflegung übernahmen 17 verschiedene Einrichtungen rund um die Integration in Beckum. „Uns geht es um die Förderung des Miteinanders von Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlingen und Beckumer Bürgern“, erläuterte Fachbereichsleiter Herbert Essmeier. Zu den Veranstaltern gehören der Beckumer Integrationsrat, der Sozialdienst „Innosozial“ aus Ahlen, die Integrationsagentur NRW und die Stadt Beckum. Finanziell unterstützt wird das Fest von der Wiedeking-Stiftung.

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