Förderung der Jugendarbeit ist Ziel
Bild: Zwehn
Die Förderung der Jugendarbeit in den Beckumer Sportvereinen hat sich die Hilde-Fuest-Stftung auf ihre Fahnen geschrieben. Das machten beim Stiftungsfest in Neubeckum (v. l.) Reinhard Habrock, Franz Fuest, Hilde Fuest, Josef Hesse, Christine Fuest, Wolfgang Krogmeier und Dr. Karl-Uwe Strothmann für den Stiftungsvorstand deutlich.
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Das versicherte ihr Vater Franz Fuest auf dem traditionellen Stiftungsfest am Freitagabend. Bereits zum achten Mal lud der Stiftungsvorstand auf das Anwesen der Familie Fuest zum Sommerfest, an dem Vertreter aus Sportvereinen, Grundschulen und Tagesstätten sowie Preisträger und Kuratoren teilnahmen.

Die Förderung der Jugendarbeit in den Beckumer Sportvereinen, das ist das Ziel, dass sich die Hilde-Fuest-Stiftung auf die Fahnen geschrieben hat. Dabei sollen Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Schichten frühzeitig für das Vereinsleben gewonnen und durch eine öffentliche und kreative Projektarbeit auf Dauer in die Vereinsentwicklung integriert werden. Alle zwei Jahre wird ein stattlicher Stiftungspreis vergeben. Dabei werden Projekte ausgezeichnet, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richten, um sie für den Vereinssport zu gewinnen.

Charmante Worte fand Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann für die scheidende Vorstandsvorsitzende: „Mit Hilde Fuest haben wir eine Patronin für den Sport.“ Beckum sei darüber hinaus eine überaus sportliche Stadt, die auch gerade mit Hilfe der Hilde-Fuest-Stiftung viel bewegt habe.

Hilde Fuest wünscht sich, dass sich die Aktiven in den Vereinen weiter den Herausforderungen stellen und ihre Arbeit vorantreiben. „Sie leisten eine wichtige Aufgabe innerhalb der Gesellschaft“, lautete ihr Fazit.

Das Geld ist gut angelegt

„Die Hilde-Fuest Stiftung hat den Zweck, die Beckumer Sportvereine für die erfolgreiche Jugendarbeit zu belohnen“, erklärte Mitbegründer Franz Fuest während des Stiftungsfests.

Seit Stiftungsgründung im Jahr 2002 sind bereits 31 Preise vergeben worden. Fuest freute sich auf die kommende Zusammenarbeit mit seiner Tochter: „Sie weiß um die Bedeutung und die Motivationen im Sport“. Christine Fuest war früher aktive Schwimmerin beim SV Undine.

Manfred Schwichtenhövel, Vorsitzender des SV Rot-Weiß Vellern, Ingo Weissenborn, Vorsitzender des TV Beckum, und Ferdi Schmal, Präsident des Kreissportbundes Warendorf, berichteten im Gespräch mit Stiftungsvorstandsmitglied Wolfgang Krogmeier mit aktiven Beispielen über gelebte Jugendarbeit aus den jeweiligen Sportvereinen und von der Arbeit des KSB auf Kreisebene.

Musik- und Tanzvorführungen umrahmten die Wortbeiträge. In diesem Jahr demonstrierte der aktuelle Stiftungs-Preisträger, dass er den ersten Platz mehr als verdient hat: Die Tanzgarde der Karnevalsgesellschaft „Uns geht die Sonne nicht unter“ bewies mit ihren Gardetänzen, dass das mit dem ersten Platz verbundene Stiftungsgeld in Höhe von 5000 Euro eine gute Investition in die Zukunft der Jugendarbeit gewesen ist. Von der Verwendung dieses Preisgeldes berichtete Daniela Grundlach den Gästen des Stiftungsfests.

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